Turnierberichte

Deutscher Voltigierpokal

Am Wochenende 24.-26. Oktober 2014 wurde der Deutsche Voltigierpokal für M-Gruppen und Doppel im Landgestüt Zweibrücken in Rheinland-Pfalz ausgetragen.Die Anlage im Herzen der pfälzischen Stadt Zweibrücken war in diesem Jahr bereits ein gut angenommener  Austragungsort der  Deutschen Meisterschaft im Vierkampf sowie der Voltigier-Landesmeisterschaft Rheinland-Pfalz. Das Orga-Team um Sandra Schwebius und Birgit Pottgießer verstand es zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helfern aus verschiedenen Vereinen der Südwestpfalz diese Großveranstaltung zu aller Zufriedenheit durchzuziehen.

 

Für den Landesverband Baden-Württemberg gab es mit dem Doppel Klara Gommel und Nadja Wiesenberg vom Reitverein Aichwald den Pokalgewinner 2014. Vorgestellt wurde das Paar von Simone Weinberger auf Cartago. Sie konnten sich in beiden Umläufen dank einer schwierigen, aber sauber gezeigten Kür mit 8,020 Punkten vor den Konkurrenten aus Bayern und Rheinland-Pfalz an die Spitze setzen. Das zweite Paar aus Baden-Württemberg – Stefanie Hägele und Kim Stahl vom Voltigierverein Bad Friedrichshall, vorgestellt von Hannelore Leiser auf Lintas Ass erkämpfte sich einen 6. Platz.

 

Den Gruppensieg, und damit den Gewinn des Mannschafts- und des Kürpokals sicherte sich das Team Timeloh-Hof aus dem Landesverband Hannover ganz knapp vor den Zweitplatzierten vom Laubenheimer Reitverein. Beste Baden-Württemberger waren die Voltigierer des Reit- und Fahrvereins Krumbach auf ihrem Pferd Philip, vorgestellt von Martina Fröhlich. Die Gruppe der Reitgemeinschaft Zöbingen erreichte einen beachtlichen 10. Platz. (hg)

 

Harald Grimm

 

Deutscher Voltigierpokal – Doppel Cup in Zweibrücken

Nadja Wiesenberg und Klara Gommel vom RV Aichwald Pokalsieger

 

Am letzten Oktoberwochenende wurde in Zweibrücken beim Landesverband Rheinland-Pfalz der Wettbewerb um die Deutschen Voltigierpokale der M- Gruppen sowie der Doppelvoltigierer ausgetragen.

 

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen zeigten die Aktiven spannende Umläufe. Das Teilnehmerfeld umfasste 12 Paare aus den verschiedenen Bundesländern, die in zwei Durchgängen um den Pokal kämpften.

 

Für Baden-Württemberg hatten sich das Aichwalder Doppel mit Nadja Wiesenberg und Klara Gommel, das Duo aus Raidwangen mit Lena-Sophie Megerle und Luisa Saur auf Allegro mit Sabrina Weitmann an der Longe sowie Stefanie Hägele und Kim Stahl vom VV Bad Friedrichshall auf Lintas Ass (Longe Hannelore Leiser) für das Pas de deux qualifiziert.

 

Nach einer bislang schon hervorragend gelaufenen Saison mit einem zweiten Platz bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Mai sowie einem 6. Rang bei den Deutschen Meisterschaften in Elmshorn liefen Nadja Wiesenberg und Klara Gommel hochmotiviert in den Zirkel zum ersten Umlauf in Zweibrücken ein.  

Das Duo Wiesenberg/Gommel, vorgestellt von Longenführerin Simone Weinberger auf Pferd Cartago zeigte bereits im ersten Durchgang eine gelungene Kür und holte mit einer Note von 8,160 vor den Doppeln aus Bayern (7,960) und Rheinland-Pfalz (7,953) den Tagessieg.  Megerle/Saur landeten mit 7,386 auf Rang sieben, das Bad Friedrichshaller Duo wurde mit 7,520 Punkten Fünfter.

 

Nach einer sehr schönen Teilnehmer- und Tagessiegerehrung am Abend wurde am Sonntag in umgekehrter Reihenfolge der Platzierungen gestartet und somit mussten sie ihre Nervenstärke als zuletzt startendes Paar beweisen. Dies gelang ihnen mit einer souverän und choreographisch sehr schön vorgestellten Kür ausgezeichnet und sie sicherten sich wiederum den ersten Platz im zweiten Umlauf, diesmal knapp gefolgt mit nur 8 Hundertstel Rückstand von dem Rheinland-Pfälzer Paar (Köhler/Beitz), die die Augsburgerinnen Julia Wailand und Laura Glas, die Vierter wurden, verdrängten.  Stefanie Hägele und Kim Stahl hielten sehr gut mit und platzierten sich auf Platz 6 mit 7,226. Megerle/Saur konnten leider verletzungsbedingt den zweiten Umlauf nicht mehr antreten.

 

Nach Berechnung der Endnote aus den beiden Umlaufergebnissen standen Nadja Wiesenberg und Klara Gommel als strahlende Pokalsieger mit einer Endnote von 8,020 ganz oben auf dem Podest und bekamen den Wanderpokal überreicht. Auf den zweiten Rang platzierten sich Köhler/Beitz aus Rheinland-Pfalz mit 7.877 vor den Bayern mit 7,640. Hägele/Stahl schnitten mit einer Endnote von 7,373 und einem 6. Rang sehr gut ab.

 

Abermals Gelegenheit diese Kür vorzustellen, haben Wiesenberg/Gommel nun beim FEI World Cup Vaulting im Pas de Deux in der Schleyerhalle bei den German Masters am 22./23.11.14 in Stuttgart, wozu sie mit dieser ausgezeichneten Leistung die Nominierung erhielten.

 

 

vb

Deutsche Meisterschaft Voltigieren 2014

DM Voltigieren: Neuss holt neunten Titel in Folge und fährt zur WM

Erster Triumph für Viktor Brüsewitz

Elmshorn (fn-press). Neuss-Grimlinghausen (Rheinland), Corinna Knauf (Köln) und Viktor Brüsewitz (Garbsen) sind die Deutschen Meister 2014. Im Rahmen der BLEYER Deutschen Meisterschaften Voltigieren im schleswig-holsteinischen Elmshorn konnten die amtierenden Europameister mit Delia, die Vorjahressiegerin mit Fabiola und der Sportsoldat mit Highlander die wichtigsten nationalen Titel erringen. Neuss wird Deutschland nun bei den Weltreiterspielen vertreten.

Bei den Mannschaften wurde es noch einmal spannend. Neuss hatte mit fast acht Zehntel Punkten Vorsprung die Pflicht gewonnen. Die Küren gingen an die Vize-Weltmeister von 2010. Der VV Ingelsberg erhielt auch auf die zweite Kür eine sensationelle Wertung von 9,13 Punkten und verbuchte damit im Gesamtklassement 8,335 Zähler. Damit schob sich die Mannschaft von Voltigiermeister Alexander Hartl mit Lazio noch dicht an den führenden RSV Neuss-Grimlinghausen heran. Das Team von Jessica Schmitz erhielt 8,783 Punkte auf die finale Kür und damit 8,447 im Endergebnis. Das bedeutete den neunten Sieg in Serie für die Rheinländer, die damit den eigenen Rekord noch einmal ausbauen konnten und seit 2006 ununterbrochen ganz oben auf dem Podest standen. Über Rang drei freute sich der Laubenheimer RV. Die Rheinland-Pfälzer um Longenführerin Hanne Strübel voltigierten mit Nabucco zu 7,895 Punkten. Die weiteren Plätze gingen an den VV Köln-Dünnwald (Rheinland/7,702), den ZRFV Steinhagen-Brockhagen-Hollen (Westfalen/7,588) und den VV Ingelsberg II (Bayern/7,497).

Bei den Damen konnte Corinna Knauf ihren Vorjahres-Titel nach einem sehr spannenden Dreikampf verteidigen. Gemeinsam mit ihrer Longenführerin Alexandra Knauf voltigierte sie heute mit Fabiola zu 8,826 Punkten, der Kür-Höchstnote bei den Damen – womit sie im Gesamtergebnis auf 8,375 Zäher kam. Nur 0,02 Punkte dahinter landete Kristina Boe (Hamburg) mit Highlander und Longenführerin Winnie Schlüter auf dem Silberrang (8,355). Bronze ging an Christine Kuhirt (Bochum), die mit Fuzzy (Longe: Stefan Lotzmann) die zweitbeste Kür präsentierte und insgesamt 8,262 Punkte verbuchte. Auf den weiteren Plätzen folgten Janika Derks (Rheinland), Theresa-Sophie Bresch (Baden-Württemberg), Gianna Meier (Westfalen) und Pauline Riedl (Rheinland).

Bei den Herren gab es einen Premieren-Meister: Viktor Brüsewitz sicherte sich mit der besten Kür im zweiten Umlauf erstmals den DM-Gesamtsieg (8,358) mit Highlander (Winnie Schlüter). Vorjahres-Sieger Erik Oese (Radebeul) voltigierte mit Calvador (Andreas Bäßler) zu 8,298 Punkten – Silber. Über Bronze freute sich Thomas Brüsewitz, ebenfalls für den Landesverband Hannover. Der 20-Jährige war mit Longenführerin Irina Lenkeit auf dem Pferd Airbus im Zirkel unterwegs. Es folgten der Vorjahres-Vizemeister Jannis Drewell (Westfalen), Julian Wilfling (Bayern), Jannik Heiland (Hannover) und Malte Möller (Hamburg).

Die Mannschaft des RSV Neuss-Grimlinghausen wurde im Anschluss an die DM vom Voltigierausschuss Spitzensport des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) für die Weltreiterspiele in der Normandie nominiert. Der VV Ingelsberg ist Reserve. FN/Daniel Kaiser

C-Team Cup Hohenhammeln

Deutscher Voltigierpokal 2014 für L-Gruppen

 

Erneut konnte eine Gruppe aus dem Landesverband Weser-Ems sowohl den begehrten C-Team-Pokal als auch den Kürpokal mit nach Hause nehmen. Die Voltigierer des Moorriemer Reitclubs setzten sich dank einer sauber gezeigten Kür gegen die starke Konkurrenz der Gruppen aus Jersbek-Wohldorf (LV Hamburg) und Voltis Stolteraa (LV Mecklenburg-Vorpommern) durch und sicherten sich den ersten Platz. Der Punkteabstand zum Zweitplatzierten betrug lediglich 0,081 Punkte. Nadine Klein longierte den sicher und gleichmäßig galoppierenden Charly Brown, so dass die Voltigiererinnen sicher turnen konnten.

 

Bereits zum zweiten Mal stellte Ralf Lange die Anlage der Voltigierfachschule Hiohenhameln zur Verfügung. 2012 gingen hier die M-Gruppen an den Start und nun folgten die L-Gruppen, die sich in der altehrwürdigen Anlage sichtlich wohl fühlten. Ein besonderes Event war in diesem Jahr, dass anlässlich der Fußballweltmeisterschaft das Spiel Deutschland gegen Ghana in der Reithalle auf Großleinwand übertragen wurde. Da war die Stimmung natürlich riesengroß!

 

Das Nennungsergebnis drohte zunächst den Rahmen zu sprengen. Waren es doch zunächst 36 Gruppen, die ihr Interesse an der Teilnahme bekundeten. 30 Gruppen aus 13 Landesverbänden haben sich dann verbindlich angemeldet. Verletzungsbedingt und durch Ausfall von zwei Pferden bei der Verfassungsprüfung starteten schließlich 26 Gruppen. Diese Gruppen kamen aus den Landesverbänden Baden-Württemberg, Berlin-Brandenburg, Hamburg, Hannover, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Weser-Ems und Westfalen.

 

Aus Baden-Württemberg qualifizierten sich die Gruppen der Vereine Muckensturmer Pferdefreunde, Voltigierverein Raidwangen und der RFV Zaisenhausen für die Teilnahme. Leider kam das neue Pferd der Raidwänger  nicht durch die Verfassungsprüfung, so dass lediglich zwei Gruppen für den Verband starteten. Zaisenhausen unter der Leitung von Svenja Wanielik konnte sich für das Finale qualifizieren und erreichte hier einen beachtlichen 7. Platz mit einer Wertnote von 5,678. Die Muckensturmer, vorgestellt von Anne-Elke Mlynek, verpassten knapp den Einzug ins Finale, ihre Wertnote aus dem Vorlauf betrug 5,615.

 

Erstmals wurde auch in den 3 Qualifikationsabteilungen die Pflicht und Kür getrennt gezeigt. Aufgrund einer Umfrage durch den Förderkreis war die Mehrheit der Teilnehmer für die Trennung. Das bedeutete, dass die erste Abteilung zur Pflicht bereits am Freitag antreten musste.

 

In den drei Qualifikationsprüfungen zeichnete sich ab, dass es mit einigen Ausnahmen kaum Leistungsunterschiede gab. Trotzdem musste eine Rangfolge errechnet werden. So entschied der Förderkreis, dass 12 Gruppen ins Finale kommen mit Wertnoten zwischen 6,142 und 5,630. Die ersten drei Plätze belegten hier bereits die Gruppen Voltis Stolteraa, Moorriem und Jersbeck-Wohldorf, die auch in der Finalprüfung die Rangfolge unter sich ausmachten.

 

Im Finale sicherten sich Nadine Kleins Voltigierer aus Moorriem, Landesverband Weser-Ems  dank einer sauber geturnten Kür den ersten Platz; nach der Pflicht lagen sie noch auf Rang 2, ihre Wertnote 5,995. Ihr Preis, ein Trainingswochenende ihrer Wahl mit einem Toptrainer. Den zweiten Platz sicherte sich die Gruppe Jersbeck-Wohldorf aus dem Landesverband Hamburg mit 5,914 Punkten. Platz drei ging an die Voltis Stolteraa, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern mit 5,891 Punkten.

 

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Harald Grimm

Fotos: Jovana Solinske

Voltigier Trophy Süd

 

Pressemeldung

Voltigier Trophy Süd

3. Station 19. + 20. Oktober 2013

Deutscher Voltigierpokal 2013 auf Gestüt Birkhof / Donzdorf

 

 

 

Verzwickte Punktesituation kürt Voltige Lütisburg zum vierten Mal in Folge zum Trophy-Sieger

 

 

Nach den ersten beiden Stationen der Voltigier Trophy Süd bei den BadenClassics in Offenburg und dem CVI im elsässischen Geispolsheim bei Straßburg fand der dritte und letzte Umlauf Mitte Oktober auf dem herrlich gelegenen Gestüt Birkhof im schwäbischen Donzdorf statt. Die beiden Trophy-Umläufe waren in das umfangreiche Wettkampfprogramm des Deutschen Voltigierpokals 2013 eingebunden.

 

Acht Teams hatten sich zum Start angemeldet. Wieder einmal mussten jedoch die Voltigierer aus Freisaal (AUT) kurzfristig absagen und auch die Favoriten auf den vierten Trophy-Sieg in Folge, Voltige Lütisburg (SUI), konnten nicht anreisen, weil einige Voltigierer und auch das Pferd nicht fit waren.

 

Das Team vom Voltigierverein Metelen folgte jedoch spontan der Einladung der Organisatoren Wolfgang Renz und Maren Illig und trat die über 500 km lange Reise von Westfalen ins schwäbische Ländle an – ein Aufwand, den sie jedoch nicht bereuen sollten. Mit sechs weiteren hochkarätigen Teilnehmern aus Deutschland und Frankreich gaben sie ihr Bestes, um von dem ausgeschriebenen Geldpreis in Höhe von 4.000 Euro einen möglichst großen Anteil abzubekommen, was auf Anhieb gelang: Mit zwei blitzsauberen Runden begeisterten die Trophy-Newcomer mit ihrer ansprechenden Kür knapp 2.000 Zuschauer, die am Samstag zum großen Schauabend und am Sonntag zum Finale in die Turnierhalle auf den Birkhof strömten. Freudentränen flossen bei der Truppe um Longenführerin Kerstin Bock nicht nur über das hervorragende Endergebnis 8,569, sondern auch über den dritten Platz auf dem Siegerpodest, den sie sich zwar überraschend, jedoch absolut verdient erturnt hatten.

 

Wieder einmal scheinbar vom Trophy-Pech verfolgt war das Team von der JRG Köln: Im ersten Umlauf setzten sich die Voltigierer mit ihrer artistisch anspruchsvollen Kür auf dem neuen Pferd Holiday on Ice mit knappen 0,01 Punkten Vorsprung an die Spitze im Zwischenklassement vor der Konkurrenz aus Bayern vom VV Ingelsberg I. Auch im zweiten Umlauf lief es zunächst absolut rund für die Rheinländer, bis das Oberfräulein in einem großzügig ausgehaltenen hohen Dreierblock mit dem Fuß am Deckenbinder anstieß. Untermann Torben Jacobs hatte trotz seines sicheren Standes keine Chance, die Übung zu retten und es kam unweigerlich zum Sturz. Glücklicherweise ging alles glimpflich ab und die Kölner konnten ihre Kür beenden, dieses Mal jedoch nur mit einer 8,809 und damit weit weg vom Ergebnis von Ingelsberg I, die im zweiten Umlauf mit 9,233 deutlich in Führung gingen und die dritte Station der VTS 2013 als Etappensieger verließen.

 

Unter erschwerten Bedingungen trat das Junior-Team aus Bad Friedrichshall auf dem Birkhof an, denn ihr Top-Pferd hatte sich tags zuvor verletzt. Mit der sportlichen Devise „Dabei sein ist alles“ liefen sie mit Ersatzpferd Dario ein. Er machte ihnen zwar das Leben vor allem im zweiten Umlauf mit einem unkontrollierten Bocksprung ziemlich schwer und sie landeten weit hinter der Konkurrenz auf Rang 7. Über alle Trophy-Stationen gesehen, erreichten die Junioren von Hannelore Leiser trotzdem einen beachtlichen vierten Platz.

 

Seit zwei Etappen greifen die Voltigierer aus Nordheim (Baden-Württemberg) in das Trophy-Geschehen mit ein. Nach ihrem erfolgreichen zweiten Platz beim Debüt in Straßburg mussten die jungen Damen um Andrea Blatz sich dieses Mal der starken Konkurrenz von Ingelsberg I, Köln und Metelen geschlagen geben, freuten sich aber über ihren vierten Platz und vor allem über zwei rundum gelungene Umläufe.

 

Das dritte Baden-Württemberger Team vom Pegasus Mühlacker war zumindest mit dem ersten Umlauf am Samstag nicht ganz zufrieden. Ihr schicker Brauner Abenteuer hat zwar bereits zwei Trophy-Etappen hinter sich und auch die Deutsche Meisterschaft. Trotzdem ist nicht zu vergessen, dass er erst seit einem knappen Jahr im Voltigieren geht. Stellenweise kämpfte er mit der Balance und wirkte etwas müde. Noch mehr Uneinigkeit herrschte scheinbar aber unter den Richtern, denn die Noten von Mühlacker differierten teilweise um mehr als 0,6 Punkte. Mit einer Endnote von 8,221 landeten sie knapp hinter den Franzosen Ecuries de la Cigogne auf dem sechsten Platz. Umso mehr genossen die Voltigierer um Karin Kiontke den gut dotierten zweiten Platz auf dem Siegerpodest in der Trophy-Wertung 2013. Dritter in der Gesamtwertung wurden die Franzosen.

 

Aber nun zum Überraschungssieger der Voltigier Trophy Süd 2013. Wieder einmal traf es die amtierenden Weltmeister aus der Schweiz Voltige Lütisburg. Dieses Mal war jedoch weniger die überragende Leistung der Damen um Longenführerin Monika Winkler-Bischofberger ausschlaggebend. Sondern die Mathematik des Trophy-Reglements brachte dieses kaum fassbare Ergebnis zustande: Aufgrund von Punktegleichheit bei Lütisburg, Ecuries de la Cigogne und Pegasus Mühlacker (alle 18 Punkte) und der Reglement-Vorgabe, dass für solch einen Fall der Durchschnitt der Wertnoten der gestarteten Stationen ausschlaggebend ist, holte Lütisburg vor Mühlacker und Ecuries de la Cigogne den Titel des VTS Siegers 2013!

 

Ein Bild, das in die Geschichte dieser Tour eingehen wird, bot die Ehrung der diesjährigen Trophy-Sieger: Zufällig waren Monikas Eltern, Heidi und Kurt Bischofberger, am Sonntag auf dem Birkhof anwesend, um von Erwin Schütte einen Voltigiergurt entgegen zu nehmen. So mussten sie stellvertretend für die Lütisburger Voltigiererinnen auf dem Siegertreppchen Aufstellung nehmen und trabten in der Ehrenrunde unter nicht enden wollenden Beifallsstürmen des Publikums mit den Aktiven um die Wette.

 

Alle Infos und Ergebnisse der Voltigier Trophy Süd 2013 gibt’s unter www.voltigier-trophy-sued.de.

 

22. Oktober 2013

 

Kathrin Massé

Ansprechpartnerin für Presse und Organisationbadenclassics

masse@baden-classics.de

Tel. +49 (0)174 / 6596921

 


CVI Krumke

650 Kilometer, Sonnenbrand, tolle Pferde, neue Anzüge, Sieg, 650 Kilometer!


Das war das CVI Krumke in wenigen Worten für die Bad Friedrichshaller!


Im Einzelnen: Nach langer Fahrzeit kamen die Bad Friedrichshaller in Krumke an. Pferde und Voltis bezogen Quatier, um am nächsten Tag fit zu sein. Am nächsten Vormittag besuchten die Bad Friedrichshaller Paulis Züchter. Dort sahen die Voltis Paulis Mutter mit seiner kleinen Fohlenschwester bei Fuß. Viele Voltis waren noch nie auf einer Fohlenkoppel und total begeistert. Bei den älteren Pferden standen zwei Brüder von Pauli. Beide sind Schimmel, aber trotzdem war eine Ähnlichkeit zu erkennen. Den fünfjährigen Bruder probierten die Bad Friedrichshaller zum Voltigieren aus, aber leider hatte er nicht genau so viel Talent wie Pauli.


Am späten Nachmittag war der Vet-Check. 


Die nächsten Tage waren die Wettkämpfe. Steffi Hägele und Kim Stahl starteten Junior Einzel mit Pauli. Pauli steigerte sich mit jedem Durchgang und beendete die letzten Durchgängen mit hohen Pferdenoten. Steffi konnte sich fürs Finale qualifizieren und beendete mit Platz 13 den Wettbewerb. Kim wurde 17.  Jenny Spillmann, die auf Alando startete, wurde  5. Leider turnte sie in beiden Pflichten keine Wende und verlor damit einige Punkte. Hoffentlich ist ihr Fuß bald wieder okay.


Das Team musste ohne eine Stammvoltigiererin zu recht kommen. Jessy Spillmann übernahm den Startplatz und machte ihre Sache wirklich gut. Die umgestellte Kür konnte nur zweimal vorher probiert werden. Deshalb war die Freude umso größer, als der Sieg für das Team feststand. "Unsere neuen Anzüge haben uns Glück gebracht!", so die Voltis. Aber auch Alando trug zum Gelingen bei. In allen vier Umläufen war er bestes Gruppenpferd.


Müde aber zufrieden traten alle die lange Heimreise an. Zum Glück haben alle jetzt zwei Wochen Zeit sich zu erholen, bevor das nächste Turnier ansteht.


Weitere Baden-Württembergische Teilnehmer waren:
Senior Einzel              Theresa Sophie Bresch, 4. Platz
Junior Einzel               Lisa Blankenhorn, 4. Platz
Senior Team               Nordheim, 4. Platz


Weitere Ergebnisse hier:    http://cvi-krumke.jimdo.com/results-ergebnisse/

Internationales Voltigierturnier in Deurne Niederlande 26.-28.04.2013

Kalt, regnerisch, aber trotzdem schön war das CVI in Deurne, Niederlande.

 

Auch dieses Turnier war wettertechnisch nicht von Sonne geprägt, die Leistungen der Voltigierer und der Pferde vom Voltigierverein Bad Friedrichshall waren aber mehr als zufriedenstellend.

 

Das Juniorteam übernahm nach der Pflicht sogar die Führung. Die Kür lief super durch, aber die kurzfristige Umstellung, da ja eine Voltigiererin ausgefallen ist, machte sich bemerkbar. Trotzdem konnte das Team den Wettbewerb mit 7,063 und Platz 2 beenden. Ihr Pferd Alando lief zuverlässig seine Runden in der doch recht anspruchsvollen Wettkampfhalle.

 

Jenny Spillmann vom Voltigierverein Bad Friedrichshall startete dieses CVI auf Lintas As und landete nach der Pflicht auf Platz 2. Durch einen kleinen Patzer in der Kür beendete sie den Wettbewerb mit Rang 6. Auch Lintas kämpfte etwas mit der schwierigen Halle, lief aber trotzdem noch zufriedenstellend. Für ihn ist es einfach wichtig jetzt auch verschiedene große Wettbewerbe zu laufen. Nur dann hat er die Chance auch diese ruhig und zuverlässig zu bewältigen.

 

Schade war, dass doch recht viele Stürze in den Küren zu sehen waren, da die Pferde wohl Probleme in der Halle hatten. Wir wünschen allen Verletzten Gute Besserung!

 

Schon am Donnerstag brechen die Bad Friedrichshaller mit Alando und Jenny Spillmann auf nach Krumke zum Preis der Besten. Dort werden die besten Voltigierer von Deutschland für die Europameisterschaft gesichtet.

 



CVI Italien 2013

Italien, Italien, Italien!

 


Vier Pferde, sieben Voltis und vier Erwachsene vom Voltigierverein Bad Friedrichshall brachen auf, um über Ostern am CVI in Fossalta di Portoguraro in Italien teilzunehmen.

Die Pferde Dario, Pauli, Alando und Lintas kamen nach 12 Stunden Fahrt etwas müde, aber ansonsten fit in Italien an. Gemeinsam wurde das Gelände erkundet und die Stallungen bezogen, denn schon um 9 Uhr am nächsten Tag war der Vet Check angesetzt. Alle Pferde bewältigten diesen problemlos.


Um 12 Uhr begann für alle der 1. Pflichtdurchgang. An den folgenden Tagen stand die Kür auf dem Programm. Das Team startete zum 1. Mal mit Joyce, da Vanessa vor 4 Wochen mit einem Bandscheibenvorfall ausgefallen war.  Sie meisterte ihren Start gut und auch Alando lief wie immer super. In den Einzelwettbewerben waren alle außer Joyce am Start. Tabea Schuster startete auf Pauli Senior * und Stefanie Hägele, Charlene Zweininger und Kim Stahl Children ** auf Pauli. Pauli lief nicht so gut wie gewünscht. Er hatte Angst in der recht anspruchsvollen Atmosphäre. Doch mit jedem Start verbesserte sich Pauli und so konnten alle ihre Wettbewerbe super abschließen. Carolin Hägele startete auf Lintas Junior *. Lintas lief alle 4 Durchgänge richtig gut. So gut lief er schon lange nicht mehr, dass hat alle besonders gefreut. Jenny Spillmann startete mit einer Bänderdehnung und vereinfachter Kür auf Dario. Dieser steigerte sich auch von Durchgang zu Durchgang. Das macht Hoffnung für die Zukunft.

 

Insgesamt stand der Voltigierverein Bad Friedrichshall 4 mal auf dem Treppchen - Team 3., Tabea Schuster 3., Stefanie Hägele 1. und Charlene Zweininger 2.- Für Stefanie wurde sogar als einzige der Deutschen Equipe die Nationalhymne gespielt, das war schon ein ergreifendes Gefühl. Kims Note wurde leider falsch berechnet, in der Pferde- und in der Artistiknote hat sich ein Fehler eingeschlichen. Eigentlich ist Kim 4. geworden und nicht 5. wie in der Ergebnisliste steht, aber egal, wir waren mit ihrer Leistung total zufrieden.

Ein Besuch am Meer rundete den Italienaufenthalt ab, bevor alle gesund und munter nach 11 Stunden Fahrt am Ostermontag wieder in Bad Friedrichshall eintrafen.


Hier die Ergebnisse im Einzelnen:   http://www.lavocequestre.it/attualit...rtogruaro.html

 

 



Baden Classics - Voltigier Trophy Süd 2013

Voltigierer vom RC Wildegg (AUT) siegen bei der ersten Station der Voltigier Trophy Süd im Rahmen der BadenClassics


Fünf Voltigierteams aus vier Nationen sorgten am Samstag und Sonntag mit ihrer Akrobatik auf dem galoppierenden Pferd im Preis der Hilzinger Fenster und Türen und der Nürnberger Versicherung für eine sehenswerte Show und brodelnde Stimmung in den Hallen. Zahlreiche Fans pilgern extra zum Voltigieren in die Hallen, das seit mittlerweile vier Jahren vor allem die jugendlichen Zuschauer fasziniert.


Die amtierenden Weltmeister aus der Schweiz, Voltige Lütisburg, zeigten eine sehr ästhetische Kür, mussten allerdings für die ein oder andere Unsicherheit einige Abzüge in der Ausführung hinnehmen. Sie reihten sich nach den beiden Umläufen mit 0,2 Zählern hinter den WM-Vierten vom RC Wildegg ein. Damit war allerdings fast zu rechnen, da die Favoriten aus der Schweiz mit drei Ersatzvoltigierern in Offenburg angetreten sind.  


Das Österreicher Team vom RC Wildegg (WM-Vierte) punktete in beiden Umläufen mit einer artistisch hochanspruchsvollen und sehr sauber geturnten Kür, die von den drei Richtern mit einer Endnote von 9,283 belohnt wurde.


Dritter wurde das Team von Pegasus Mühlacker, Bronzemedaillengewinner der Deutschen Meisterschaften 2012.


Etwas abgeschlagen auf Platz Vier landeten die WM-Bronzemedaillengewinner aus Haguenau/Frankreich Ecuries de la Cigogne, die am Ende des zweiten Kürumlaufs einen Absturz zu beklagen hatten, was natürlich jede Menge Punkte kostete.


Neu im Starterfeld der Voltigier Trophy Süd war das Junior-Team vom VV Bad Friedrichshall, das im Endergebnis auf Platz 5 landete. Die Voltigierer sind nicht älter als 18 Jahre und haben noch nicht so viel Erfahrung und Routine wie die internationalen Championatsgruppen. Trotzdem lieferten sie ein sehr gutes Bild ab und ihre Endnote von 7,799 kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

 

Die Ergebnisse im Überblick Voltigier Trophy Süd

 

Internationales Voltigierturnier Salzburg am 1. Dezemberwochenende

Salzburg war im wahrsten Sinne eine Herausforderung!


Schon die Hinfahrt, aber auch die Rückfahrt im Schneechaos war besonders schwierig! Alle waren am Ende froh gesund und heil wieder in Bad Friedrichshall zurück zu sein.


Und Salzburg selbst?


Ein Turnier wie sonst kein anderes! Für Alando wohl das schwierigste Turnier der ganzen Saison!

In einer riesigen Messehalle war die Voltigierarena, ein großer Springplatz und der dazugehörige Abreiteplatz, die Arena für die Hundeagillity und unzählige Ausstellungs- und Verkaufsstände rund ums Pferd und den Hund. Eine Geräuschkulisse von Hundegebell, umfallende Hindernisse, Ansagen der Messeleitung übertönten gelegentlich die Kürmusik.


Trotzdem verlief unsere Pflicht zufriedenstellend. Alando erhielt nicht ganz seine gewohnt hohen Pferdenoten, da er doch etwas angespannt durch die ungewohnte Atmosphäre lief. Trotzdem setzte sich das Team auf Platz eins.

Auch Jenny konnte sich nach ihrem ersten Durchgang gegen die starken Österreicherinnen auf Platz 7 setzen.


Am zweiten Tag stand die Kür fürs Team auf dem Programm. Motiviert gingen die Mädels an den Start. Doch mitten in der Kür fiel mit einem lauten Knall auf dem Springplatz ein komplettes Hindernis um und Alando machte einen kleinen Satz nach vorne. Obwohl er gleich wieder gleichmäßig an der Longe galoppierte, stürzten die Voltigierer in einem hohen Kürblock ab. Damit war der 1. Platz nicht zu halten und das Team fiel auf Platz 3 zurück.

Jenny konnte ihren 7. Platz auch nach dem 2. Durchgang halten und die Platzierungsschleife entgegen nehmen.


Trotzdem waren sich alle einig, auch im nächsten Jahr möchten wir wieder in Salzburg starten!


Die Zimmer wurden deshalb auch schon wieder vorreserviert.


Hanne Leiser

 

4. Bundesweiter M-Team-Cup 2012

Krumbacher Voltigiergruppe gewinnt bundesweiten M-Team-Cup


Tettnang/sz

Ein grandioses Wochenende liegt hinter den Voltigierern vom Reit- und Fahrverein Krumbach: In Hohenhameln (Niedersachsen) holten sie sich den begehrten „M-Team-Cup“ und sind somit derzeit Deutschlands beste M-Gruppe.

 

Laut Bericht wurde der „M-Team-Cup“ ins Leben gerufen, um M-Gruppen – die zweithöchste Leistungsklasse im Voltigiersport – die Möglichkeit zu geben, sich bundesweit zu messen. Jeder Landesverband kann hierbei seine drei besten M-Gruppen ins Rennen schicken. Auch diesmal war das Nennergebnis hervorragend. 28 Gruppen aus ganz Deutschland kämpften um den Sieg.

 

Das M-Team aus Krumbach mit Longenführerin Martina Fröhlich und Vereinspferd Philip erhoffte sich einen Platz unter den ersten Zehn. Dass sie aber am Ende den Pokal nach Hause holen durften, verdanken sie ihrer Ausdrucksstärke und Präzision in der Kür.

 

Nach der ersten Pflichtprüfung lagen die Teilnehmer vom Bodensee knapp in Führung – auch noch nach der ersten Kür, die noch nicht hundertprozentig rund lief, reichte es für Platz eins. Damit konnte die erste Wertungsprüfung knapp für Krumbach entschieden werden.

 

Im zweiten Umlauf folgte die Kurzpflicht, bei der die Mannschaft Nerven zeigte. Mehrere kleine Patzer bedeuteten Rang fünf – eine herbe Enttäuschung nach dem zweiten Wettkampftag. Jedoch motivierte sich die Gruppe erneut für die Finalkür. Die Mannschaft zeigte auf „Philip“ eine nahezu perfekte Kür in wunderschöner Ausstrahlung.

 

Bei der anschließenden offenen Wertung – die Richter zeigen auf Tafeln ihre Wertung – wurde es dann richtig spannend. Mit einem minimalen Vorsprung holten sie sich den Kürpokal, und wenige Minuten später war klar, dass auch der Gesamtsieg an die Mannschaft aus Krumbach ging.

 

Der Jubel war grenzenlos, hätte doch nach der verpatzten Kurzpflicht niemand mehr damit gerechnet, dass beide Pokale nach Krumbach gehen. Großer Respekt auch für das Pferd „Philip“, das nach Ausfall des Gruppenpferdes Anfang des Jahres für die Gruppe einspringen musste und sich in kurzer Zeit als zuverlässiges Gruppenpferd auszeichnet.

 

Zwei Wochen davor war die Gruppe in Pliezhausen bei Tübingen auf dem Turnier, als letzte Generalprobe vor dem M-Team-Cup. Auch hier ging der Sieg an die Krumbacher, die damit sämtliche gestartete Prüfungen in dieser Saison mit einem Sieg beendeten. Für die Krumbacher Mannschaft voltigierten: Anna Metzger, Jule Hofacker, Sabrina Ehrle, Katrin Gössl, Marina Rittelmann, Selina Schröder, Alina Kellner, Celine Fröhlich und Johanna Kellner.

 

siehe auch www.schwaebische.de

Die altehrwürdige Voltigierfachschule Hohenhameln war in diesem Jahr Austragungsort für

den M-Gruppen- und Doppelcup. Ralf Lange und sein Team sorgten bereits im Vorfeld für

ideale Bedingungen und er verstand es, während der gesamten Veranstaltung eine heimelige und persönliche Atmosphäre zu schaffen.

Besonders gelungen war die Siegerehrung der ersten drei Gruppenprüfungen und des ersten Doppeldurchganges. Da es in der Reithalle sehr kalt war, wurde die Siegerehrung kurzerhand in eine nahe Turnhalle verlegt. Fackeln wiesen den Weg für alle Aktiven und Schlachtenbummler. Nach der imposanten Siegerehrung mit über 300 Teilnehmern – die zu der jeweiligen Gruppe gehörenden Pferde wurden stilvoll auf eine Leinwand projiziert – lud ein DJ bei zünftiger Musik zum Bleiben und Tanzen ein.

 

Bei diesem bundesoffenen Wettkampf gingen 28 Gruppen und 9 Doppel aus 13 Bundes-ländern an den Start. Im Vorfeld fielen 2 Pferde bei der Verfassungsprüfung durch.

Erstmals war mit Pfaffenhofen eine Gruppe aus Bayern dabei, die sich im Finale wacker schlug und den 11. Platz im Finale erkämpfte.

 

Den bundesweiten Vergleichswettbewerb der M-Gruppen und Doppelvoltigierer vom 12. bis

14. Oktober 2012 in Hohenhameln konnte das M-Team Krumbach I (Baden-Württemberg)

sowie die Doppelvoltigierer Lisa Blankenhorn und Jule Roth (Baden Württemberg) gewinnen.

Beide siegreichen Teams konnten ihren ersten Platz aus den Vorläufen behaupten. Alle Mannschaften gingen in drei Abteilungen an den Start mit jeweils einer Siegerehrung pro

Abteilung. Folgendes Ergebnis ergab sich bei den Gruppen aus dem ersten Umlauf:

 

Abteilung 1:

1. Neunkirchen I, Landesverband Weser-Ems, Longenführer Somja Heining, 6,193 Punkte

2. Hohenhameln, Landesverband Hannover, Longenführer Ralf Lange, 6,124 Punkte

3. JRG Köln, Landesverband Rheinland, Longenführer Ellen Obhoven, 6,066 Punkte

Abteilung 2:

1. Bayer Leverkusen, Landesv. Rheinland, Longenführer Mareike Schmidt, 6,421 Punkte

2. Ravensberg, Landesv. Westfalen, Longenführer Claudia Westerheide, 6,282 Punke

3. Leipzig-Krauthain, Landesv. Sachsen, Longenführer Jana Tittel, 6,097 Punkte

Abteilung 3:

1. Krumbach, Landesv. Baden-Württemberg, Longenführer Martina Fröhlich, 6,437 Punkte

2. Duisburg-Hamborn, Landesv. Rheinland, Longenührer. Hennike Mölleken, 6,221 Pkt.

3. Jersbeck-Wohldorf, Landesv.Schlesw.-Holstein, Longenf. Luisa Späte, 6 188 Punkte.

 

Die 15 punktbesten Gruppen aus den ersten drei Abteilungen kamen ins Finale. Hier mussten sie die Kurzpflicht und die Kür zeigen. Nach der Kurzpflicht lag Jersbeck-Wohlbeck vor Eschenbruch, Leverkusen und Duisburg vorne. Der spätere Sieger Krumbach schien mit seinem 5 Platz aussichtslos zurück zu liegen. Weit gefehlt. Mit einer inhaltlich schweren und

sauber gezeigten Kür erkämpften sich die Krumbacher aus Oberschwaben unter Leitung von

Martina Fröhlich noch den Sieg. Damit ging auch der Kürpokal nach Krumbach. Die weiteren

Plätze belegten die M-Teams aus Ravensberg/Westfalen und Duisburg-Hamborn/Rheinland.

 

Auch die Paare hatten 2 Starts. In beiden Durchgängen dominierte das Paar Lisa Blankenhorn und Jule Roth aus Baden-Würtemberg auf ihrem Pferd Luigi vorgestellt von Andrea Blatz. Ihren deutlichen Vorsprung auf die zweitplatzierten Sabrina Vogelsang und Lena Frommer, Landesverband Westfalen konnten sie auch im zweiten Durchgang erfolgreich verteidigen. Den dritten Platz belegten Jasmina Deshmeh und Myriam Feller, Landesverband Hessen. (Harald Grimm)

Finale Doppel
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Finale Gruppen
MC12_Finale_Gruppenvoltigieren_Bundeswei[...]
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Deutsche Jugend Meisterschaft Voltigieren in Verden

DJM Voltigieren in Verden: Brüsewitz und Meier räumen ab



Titel in den Einzelwettbewerben gehen an Landesverbände Hannover und Westfalen



Verden (fn-press). Die ersten Titel bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) im Voltigieren im niedersächsischen Verden sind vergeben: Thomas Brüsewitz (Garbsen) und Gianna Meier (Lünen) gewannen die Abschlussküren und setzten sich damit auch im Gesamtergebnis souverän durch.



Der amtierende Vize-Europameister Thomas Brüsewitz gewann in der Niedersachsenhalle mit deutlichem Abstand von fünf Zehnteln den finalen Kürumlauf (8,446) und machte damit seinen zweiten Titel auf nationaler Juniorenebene perfekt. 7,982 Punkte verbuchte der 18-Jährige vom Landesverband Hannover im Gesamtergebnis und beendete damit die Haupt-Sommersaison mit dem erwarteten Triumph. Brüsewitz fiel im Jahresresümee eine Last von seinen Schultern. „Ich bin froh, dass ich einigermaßen an die Leistungen der vergangenen Jahre anknüpfen konnte“, sagte das Ausnahmetalent im FN-Interview. Hintergrund: Nach der Saison 2011 – gekrönt mit EM- und DJM-Gold – wechselte Trainer Lars Hansen nach Südafrika. Damit stand Brüsewitz auch sein Erfolgspferd Gustafsson nicht mehr zur Verfügung. Er wechselte in den Stall von Longenführerin Irina Lenkeit, die ihm ihren Routinier Airbus (21-jähriger Sachsen-Anhaltiner) zur Verfügung stellte. „Ich habe in diesem Jahr von den Grundlagen zehren können, die Lars mit mir erarbeitet hat. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagte Brüsewitz. Er habe sich allerdings – so seine Selbsteinschätzung – in diesem Jahr nicht steigern können. Das möchte er nun im kommenden Jahr nachholen. Die Saison 2013 wird der zweifache Junioren-Europameister dann erstmals im Senior-Bereich bestreiten, wo er auf nationaler Ebene unter anderem auf seinen Bruder Viktor Brüsewitz und Vize-Weltmeister Erik Oese (Dresden) trifft.



Ebenfalls den letzten DJM-Auftritt hatte Florian Otten in Verden. Der Bremer landete im Endergebnis mit 7,389 Punkten deutlich hinter Brüsewitz, konnte aber mit einer mit 7,936 Zählern bewerteten Abschlussvorstellung eine erfolgreiche DJM-Bilanz verbuchen. Richtig glücklich war der EM-Teilnehmer aber nicht, vor allem mit dem Auftakt. Dabei hatte sich sein Pferd Lennox am Kamerageräusch eines Fotografen gestört. „Leider war es anscheinend ein im Voltigieren unerfahrener Fotograf, der die Situation nicht erkannte und weiterknipste“, berichtete Otten. Der EM-Fünfte zog sein Programm auf dem sichtlich unruhig galoppierenden Vierbeiner dennoch durch – und wurde im Endeffekt mit Silber belohnt.



Rang drei und vier gingen an ein rheinisches Duo der Jugendreitergruppe Köln. Miro Rengel und Justin van Gerven – beide auf Radix, vorgestellt an der Longe von Maria Imhäuser – trennten in den heutigen Küren nur ein Hundertstel und im Gesamtergebnis 18 Tausendstel, beide Male zugunsten von Rengel.



Mit dem Leistungsquerschnitt der Herrenkonkurrenz zeigte sich Bundestrainerin Ulla Ramge nicht zufrieden. „Die Leistungsdichte ist zu gering, die Unterschiede zu groß. Ich hoffe, dass da in den kommenden Jahren noch weitere Talente hinzustoßen“, sagte die Warendorferin.



Deutlich zuversichtlicher stimmten sie die Ergebnisse der Damen-Konkurrenz. Eine große Anzahl der U18-Athletinnen glänzte im finalen Kürdurchgang mit kreativen Elementen und Übungsverbindungen und hob die Meisterschaft auf ein insgesamt sehr gutes Niveau. Allen voran überzeugte Gianna Meier. Die 16-Jährige, die bei der EM in Pezinok „nur“ auf Platz vier gelegen hatte, gewann die zweite Kür souverän mit der Tageshöchstnote 8,559. Der Gesamtsieg war der jungen Frau, die vor kurzem eine Asthma-Diagnose erhalten hatte, mit einer 8,091 nicht zu nehmen. Die Westfälin, die auf Czambul – dirigiert von Longenführer Stefan Lotzmann – angetreten war, hatte damit alle vier Umläufe der DJM gewonnen. „Wir sind sehr glücklich“, kommentierte Lotzmann. Für den 41-Jährigen bedeutete der Sieg in Verden bereits das zweite DM-Einzel-Gold in diesem Jahr. Mit Schützling Christine Kuhirt stand er bereits bei der DM im hessischen Alsfeld überraschend auf dem obersten Podest. Auch Meier hat nun gute Chancen, es ihrem Trainer gleichzutun. Die Pferdeakrobatin steigt am Nachmittag noch einmal aufs Pferd. Dann auf Remake und mit dem Team Neuss-Grimlinghausen, mit dem sie nach aktuellem Stand beste Aussichten auf das zweite Gold hat.



Auch die Plätze zwei und drei der DJM gingen an Teilnehmerinnen, die Deutschland beim diesjährigen Junioren-Championat vertreten hatten. Miriam Esch vom Landesverband Bayern voltigierte auf Lucas (Longenführerin Annette Müller-Kaler) mit 7,901 Punkten auf Platz zwei. Rang drei ging an EM-Bronzemedaillengewinnerin Sophie Hofmann, die auf Riverdance (Heide Pozepnia) für den Landesverband Rheinland-Pfalz 7,613 Punkte verbuchte. Die weiteren Plätze gingen an Stephanie Ostermaier (Ingelsberg/7,505), Jenny Spillmann (Bad Friedrichshall/7,447) und Franziska Wagenhäuser (Münsterschwarzach/7,412). FN/Daniel Kaiser

 

DJM Voltigieren in Verden: Neuss holt das Tripel



Rheinländer machen dritten U18-Sieg in Folge perfekt



Verden (fn-press). RSV Neuss-Grimlinghausen heißt der Sieger der diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften im Voltigieren in Verden. Die Rheinländer machten in der Niedersachsenhalle den dritten Triumph in Folge perfekt.



Nach 2010 und 2011 sind die Voltigierer vom Neusser Nixhof auch 2012 das Maß aller Dinge im bundesweiten Junioren-Vergleich. Die Mannschaft der Trainerinnen Simone Lang-Wiegele und Antje Hill siegte im abschließenden Kürdurchgang mit 8.946 Punkten und verbucht damit in der Endabrechnung überragende 8.145 Zähler. Auf Rang zwei folgt das Überraschungsteam dieser DJM, der RFTV Krumke. Die Sachsen-Anhalter des Longenführer/Trainer-Duos Marion und (Tochter) Ines Schulze zeigten diesmal die drittbeste Kür (8,183) und kamen damit auf Genion in der Endabrechnung auf 7.647 Punkte.



Mit der zweitbesten Kür des Tages (8,243) schob sich der bis dato vierplatzierte Vorjahres-Vizemeister, in diesem Jahr für den Hamburg-Wentorfer Reitverein am Start, noch auf Rang drei (7,529) vor. Die Mannschaft von Trainer Hendrik Brühl war auf Rasputin, longiert von Kerstin Bock, angetreten.



Auf Rang vier folgt der VV Ingelsberg. Die Bayern um Voltigiermeister Alexander Hartl verpassten das Podest in der Endabrechnung mit 7,525 Punkte um lediglich vier Tausendstel Punkte. Rang fünf ging an den Vorjahres-Bronzemedaillengewinner des RVV Schenkenberg (LV Sachsen/7,336). FN/Daniel Kaiser

DJM Voltigieren in Verden: Favoriten gehen in Führung



Neuss, Thomas Brüsewitz und Gianna Meier setzten sich bei U18-Meisterschaft an die Spitze

Verden (fn-press). Zum Auftakt der Deutschen Jugendmeisterschaften im Voltigieren in Verden haben sich die Favoriten an die Spitze des Feldes gesetzt: Neuss-Grimlinghausen führt mit vier Zehntel Punkten Vorsprung. Auf Goldkurs in der Einzelkonkurrenz liegen Gianna Meier (Lünen) und Thomas Brüsewitz (Garbsen).

 

Die frisch gebackenen Europameister vom RSV Neuss-Grimlinghausen ließen im niedersächsischen Verden keine Zweifel daran, dass sie ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen wollen. Die U18-Equipe, die wie auch bei der EM in Pezinok/SVK von Johannes Kay (Sörup) verstärkt wird, setzte sich auf Remake mit 7,101 Punkten klar an die Spitze des Feldes. Die Rheinländer um Longenführerin und Trainerin Simone Lang-Wiegele und Antje Hill erhielten von zwei der drei Wertungsrichter die höchsten Noten und verbuchen im Gesamtergebnis vier Zehntel Punkte Vorsprung vor dem Überraschungs-Zweiten aus Krumke (Sachsen Anhalt). Das Team von Marion Schulze rangiert auf Genion mit 6,732 Zählern derzeit auf Silberkurs. Platz drei zum Auftakt ging an die Bayern des VV Ingelsberg, die auf Lazio (Longe: Alexander Hartl) auf 6,684 Punkte kamen. „Neuss hat heute eine geniale Leistung gezeigt und liegt zu Recht klar in Führung“, schätzte Hamburgs Trainer Hendrik Brühl anerkennend ein. Seine eigenen Schützlinge hatten im vergangenen Jahr den Vizemeister-Titel in Krumke errungen. In diesem Jahr waren sich die Richter bei den Hamburgern auffallend uneinig. Zwei Richter sahen die Hansestädter auf dem zweiten Platz. Einmal liegen die Norddeutschen auf Rang elf. In der Totalen bedeutet das Rang vier für die Vertreter des Hamburg-Wendtorfer Reitvereins (6,584). Es folgen der RVV Schenkenberg (Sachsen/6,561), die Westfalen vom Reitverein Nethegau-Brakel (6,423) und die Baden-Württemberger vom Voltigier-Verein Bad Friedrichshall (6,372). Auch das Mittelfeld des Teamwettbewerbs verspricht im Verlauf der noch anstehenden zwei Kürumläufe Spannung. Die Punkteabstände sind vielfach nur hauchdünn.



Weniger knapp ist der Vorsprung von Thomas Brüsewitz im Herren-Wettbewerb. Der Vize-Europameister wurde seiner Favoritenrolle in der Niedersachsenhalle eindrucksvoll gerecht und deklassierte das restliche Feld mit über sechs Zehntel Punkten Abstand, wobei er nach der Pflicht sogar neun Zehntel vor den Kollegen lag. 7,897 Punkte verbucht der 18-Jährige nach Pflicht und Kür auf Airbus (Longe: Irina Lenkeit). Einsamer Verfolger mit 7,233 Zählern ist der Bremer Florian Otten, der sich mit einer weniger spektakulären, aber harmonischen Kür auf Lennox (Nina Eberhardt) seinerseits sechs Zehntel auf Justin van Gerven (Köln/6,657) herausturnte. EM-Teilnehmer Josef Hahner (Fulda) landete nur auf Rang elf. Sein Pferd Leo kam mit der Atmosphäre in Verden nicht zurecht und machte den Medaillen-Ambitionen des Hessen einen Strich durch die Rechnung.



Souveräner präsentierten sich die drei Damen, die Deutschland vor einem Monat beim kontinentalen Junioren-Championat in der Slowakei vertraten. Sie belegen nach zwei von vier Auftritten im prunkvoll geschmückten Verdener Zirkel die Plätze eins bis drei. Mit knappen Vorsprung konnte sich Ganna Meier vor den finalen Durchgängen am Wochenende mit glatten 7,9 Punkten auf Czambul (Longe: Stefan Lotzmann) die Pole-Position vor Miriam Esch (Münsterschwarzach) sichern. Die 16-Jährige vom Landesverband Bayern kassierte auf Lucas (Annette Müller-Kaler) 7,855 Punkte. Platz drei der Zwischenbilanz geht an Sophie Hofmann (Kemmenau). Die EM-Bronzemedaillen-Gewinnerin verbucht aktuell 7,44 Punkte. Es folgen: Stephanie Ostermaier (Ingelsberg/7,384), Jenny Spillmann (Bad Friedrichshall/7,382) und Eschs Trainingskollegin Franziska Wagenhäuser (Münsterschwarzach/7,337).



Die Wettkämpfe am Sonnabend beginnen um 10 Uhr mit der zweiten Pflicht der Damen, gefolgt von den Herren ab 12.35 Uhr. Um 14.10 Uhr starten die Mannschaften in den ersten Kürumlauf. Die Finals am Sonntag beginnen bereits um 8.30 Uhr. Die Meisterschärpen werden um 16.30 Uhr übergeben. Übertragen wird die komplette Meisterschaft via Live-Stream im Internet unter http://www.verden-djm2012.de. FN/Daniel Kaiser

WM in Le Mans

WM Le Mans/FRA: Sturm auf die goldene Bastille?

 

Erik Oese gewinnt souverän das Technikprogramm, Team Neuss die erste Kür / Morgen Finale



Le Mans (fn-press). Am vorletzten Tag der Voltiger-Weltmeisterschaften im französischen Le Mans haben die deutschen Voltigierer die Weichen für den Finaltag gestellt: Herausragend turnte Erik Oese (Dresden), der das Technikprogramm souverän gewann und sich nun einen Zweikampf mit Lokalmatador Nicolas Andreani um die WM-Krone liefert. Das Team Neuss entschied die erste Kür für sich und schob sich damit dicht an die Schweiz heran.

 

War das der Auftakt vom Sturm auf die Bastille? Mit einem klaren Sieg im Technikprogramm hat sich der Dresdner Einzel-Championats-Debütant Erik Oese endgültig ins Gespräch um den diesjährigen WM-Titel gebracht. Als letzter Starter der Konkurrenz war der 24-Jährige im Pferdesportzentrum Boulerie Jump eingelaufen. Nach seiner fantastischen Darbietung auf Calvador (Longe: Andreas Bäßler) musste er dann aufgrund eines technischen Defekts minutenlang in der Kiss-and-Cry-Area auf sein Ergebnis warten. Das ließ die Halle, gefüllt mit hunderten deutschen Fans – unter anderem 75 PM-Reisende – beben. 8,28 Punkte waren der deutliche Tagessieg vor dem Franzosen Nicolas Andreani (8,079), der im inoffiziellen Zwischenstand nur noch 28 Tausendstel Zähler vor dem Deutschen rangiert. Die abschließende Kür verspricht also ein spannendes WM-Finale. Auf Rang vier liegt aktuell Viktor Brüsewitz (Garbsen), der auf Sir Bernhard RS von der Wintermühle (Kai Vorberg) Rang sieben im Technikprogramm belegte. Brüsewitz hat ebenfalls noch Chancen auf eine Medaille. Der Franzose Ivan Nousse rangiert nur 0,11 Punkte vor dem 22-jährien Sportsoldaten. Torben Jacobs (Köln), heute auf Rang acht, liegt in der Totalen auf Rang neun.



Bei den Damen hat Sarah Kay noch gute Chancen auf Edelmetall. Die 19-Jährige aus Sörup, die ebenfalls auf Calvador voltigierte, rangiert mit Platz vier im Technikprogramm derzeit auf Rang fünf im Gesamtklassement und hat nur neun Hundertstel Abstand auf Bronze. Auch Silber liegt für die Vize-Europameisterin mit 0,158 Zählern Abstand noch im Bereich des Machbaren. Lediglich die Führende Joanne Eccles, die auf WH Bentley mit 8,523 Punkten souverän das Technikprogramm für sich entschied, scheint außer Reichweite. Die weiteren deutschen Damen folgen auf Platz elf (Regina Burgmayr aus München, im Technikprogramm Platz elf mit 7,698) und 14 (Kristina Boe aus Hamburg, Rang zwölf mit 7,527).



Im Gruppen-Wettbewerb gab es heute einen deutschen Sieg: Mit 8,786 Punkten entschied der RSV Neuss-Grimlinghausen auf Arkansas (Longe: Jessica Schmitz) die erste Kür für sich. Allerdings verbuchten die Rheinländer nur 0,068 Punkte mehr als die nach der Pflicht in Führung liegende Schweiz (8,718), die vor dem Finale noch auf Goldkurs steuert. „Wir hatten einen genialen Anfang“, schätze Trainerin Schmitz die Leistung ihrer Turnerinnen ein. Dann jedoch habe sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, der hängen blieb und weitere kleinere Unsauberkeiten nach sich zog. Die deutsche Mannschaft hat also im Gegensatz zu den fast fehlerfreien Eidgenossen noch deutliche Reserven, was wiederum ein überaus spannendes Finale verspricht.



Auch im Pas-de-Deux-Wettbewerb bahnt sich ein Herzschlagfinale an: Nach dem ersten Umlauf liegen beide deutschen Paare zwar aktuell nicht auf einem Medaillenplatz, halten aber mit hauchdünnen Abständen direkten Kontakt zur Spitze. Auf Rang vier stehen Theresa-Sophie Bresch und Daniel Rein aus Tübingen, die auf Cyrano (Longe: Doris Marquart) 8,453 Punkte erhielten und damit nur 0,096 Zähler Abstand auf die drittplatzierten Amerikaner Megan Benjamin und Blake Dahlgren verbuchen. Auf Platz vier folgen Pia Engelberty und Torben Jacobs aus Köln. Das Duo zauberte auf den Rücken von Weltoni RS von der Wintermühle ebenfalls eine fantastische Kür und freute sich über 8,426 Punkte. In Führung liegen die Österreicher Lukas Wacha und Jasmin Lindner, die sich auf Elliot mit 8,891 Zählern als einziges Paar leicht absetzen konnten.



Der morgige Finaltag wird von den Damen eröffnet (10 Uhr). Um 11.45 Uhr folgen die Herren. Im Anschluss fallen die Medaillenentscheidungen im Pas-de-Deux (14.15 Uhr). Die Teams ermitteln ab 15.45 Uhr ihre Weltmeister anno 2012. Übertragen werden die achten Weltmeisterschaften der Voltigiergeschichte (ausgenommen Weltreiterspiele) live im Internet unter www.feitv.org. FN/Daniel Kaiser

16.08.2012

WM Le Mans/FRA: Brüsewitz führt nach Pflicht

Deutsche Voltigierer starten mit starken Leistungen in die Welttitelkämpfe / Oese auf Platz drei

Le Mans (fn-press). Sehr guter Auftakt für das deutsche Voltigierteam bei den Weltmeisterschaften in Le Mans: Nach der Pflicht führt Sportsoldat Viktor Brüsewitz aus Garbsen das international hochkarätig besetzte Herrenfeld an. Erik Oese (Dresden) folgt auf Rang drei. Bei den Damen ist Regina Burgmayr aus München derzeit bestplatzierte Deutsche auf Rang vier.

Welch ein Start für die deutschen Herren. Rang eins und drei nach der Pflicht – mit einem solchen Zwischenstand hatten nicht einmal die optimistischsten Fans gerechnet. Lediglich der Österreicher Stefan Csandl mischte sich zwischen das deutsche Power-Duo Viktor Brüsewitz und Erik Oese, das nach dem ersten Umlauf an der Spitze liegt. Brüsewitz erwischte dabei auf Sir Bernhard von der Wintermühle mit Longenführer Kai Vorberg einen perfekten Start. „Das war meine beste Pflicht der gesamten Saison“, konstatierte der 22-Jährige. „Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Leistung genau zum richtigen Zeitpunkt abrufen konnte.“ Bereits mit dem komplett in den Handstand geturnten Aufsprung machte der junge Mann Eindruck auf das Richtergremium, das schließlich 8,108 Punkte vergab. Auch die restlichen Elemente verliefen weitestgehend nach Plan. Lediglich im Stehen erlaubte sich der EM-Bronzemedaillengewinner aus dem Vorjahr einen kleinen ungewollten Ausfall-Schritt und kassierte Punktabzüge. Dennoch war auch Bundestrainerin Ulla Ramge hochzufrieden: „So haben wir uns das vorgestellt.“ Der Schlüssel zum Erfolg lag im Übrigen in einer vorabendlichen Besprechung. Dabei hatte die Nationaltrainerin nochmals auf die aktuellsten und wesentlichsten Aspekte hingewiesen, nach denen die Wertungsrichter in diesem Jahr besonders akribisch gucken. Hoch im Kurs steht dabei eine deutliche Scherdrehung und ein impulsives Abdrücken in der zweiten Teilbewegung der Flanke. „Auf diese Punkte habe ich besonders geachtet“, sagte Brüsewitz, der nun als Führender in den ersten Kürumlauf startet.

Auch für Erik Oese verlief der erste WM-Tag nach Plan. Der 24-Jährige vom RFV Moritzburg rangiert auf Calvador – longiert von Andreas Bäßler – bei seinem allerersten Championats-Einzelstart auf Platz drei (8,034) und damit auf Medaillenkurs. Oese sprach von einem "nahezu perfekten" Start. "Ich bin sehr zufrieden. Lediglich in einem Element hatte ich noch Reserven. Aber es hätte hier auch deutlich schlechter laufen können", kommentierte er nach seinem Auftritt. Der Wiener Stefan Csandl liegt mit 8,089 Punkten zwischen den Deutschen. Allerdings folgen auch die beiden französischen Lokalmatadoren Nicolas Andreani (8,025) und Ivan Nousse (7,955) mit hauchdünnem Abstand. Torben Jacobs, dritter deutscher Teilnehmer, folgt auf Radix (Alexandra Knauf) mit 7,497 Punkten auf Platz acht.

Bei den Damen liegt derzeit zwar keine der drei deutschen Teilnehmerinnen auf Medaillenkurs. Dennoch waren Regina Burgmayr und Sarah Kay sehr zufrieden mit ihren Starts. Burgmayr hält den direkten Kontakt zum Führungstrio, bestehend aus Rikke Laumann (Dänemark/8,281), Joanne Eccles (Großbritannien/8,211) und Lisa Wild (Österreich/8,039). Die Münchnerin, die den Damen-Wettbewerb als erste Turnerin eröffnete, erhielt für ihre Darbietung auf Cappuccino (Longe: Alexander Hartl) 8,022 Punkte und zeigte dabei Saisonbestleistung. „Wir sind sehr zufrieden“, kommentierte Trainer Hartl. Ebenfalls fehlerfrei kam Sarah Kay (Sörup) durch die Pflicht. Die 19-Jährige, angetreten ebenfalls auf Calvador (Andreas Bäßler), rangiert derzeit mit 7,887 Punkten auf Platz acht. Weniger erfolgreich verlief der WM-Auftakt hingegen für Preis-der-Besten-Siegerin Kristina Boe. Die Hamburgerin liegt derzeit mit 7,508 Punkten überraschend nur auf Rang 16. Grund: Pferd Le Beau hatte sich während der Pflichtübung Fahne erschrocken und einen Einbruch Boes verursacht. „Danach bin ich nicht wieder souverän in meine Übungen reingekommen. Darüber ärgere ich mich“, sagte die Medizinstudentin.

Morgen starten ab 10 Uhr die Mannschaften – darunter das Team RSV Neuss-Grimlinghausen – mit der Pflicht in die WM. Im Anschluss folgen die Küren der Damen (13 Uhr) und Herren (16.30 Uhr). Die Doppelvoltigierer greifen erst am Sonnabend ins Championat-Geschehen ein. Die finalen Kürumläufe aller vier Disziplinen steigen am Sonntag. Übertragen werden die achten Weltmeisterschaften der Voltigiergeschichte (ausgenommen Weltreiterspiele) live im Internet unter www.feitv.org.

15.08.2012

WM Le Mans/FRA: Alle Pferde passieren Vet-Check

 

Deutsche Voltigierer starten ab morgen mit voller Kapelle in die Wettkämpfe

Le Mans (fn-press). Der erste Schritt ist gemacht: Bei den Weltmeisterschaften im Voltigieren im französischen Le Mans passierten alle acht deutschen Pferde die Verfassungsprüfung.

 

Arkansas (Team Neuss), Calvador (Erik Oese und Sarak Kay), Cappuccino (Regina Burgmayr), Cyrano (Theresa-Sophie Bresch/Daniel Rein), Le Beau (Kristina Boe), Radix (Torben Jacobs), Sir Bernhard RS von der Wintermühle (Viktor Brüsewitz) sowie Weltoni RS von der Wintermühle (Pia Engelberty/Torben Jacobs) werden die deutschen Farben ab morgen im französischen Pferdesportzentrum Boulerie Jump vertreten. „Alle haben sich trotz der Reisestrapazen gut präsentiert“, sagte Mannschaftstierarzt Dr. Augusto Fernandez. Die Tiere hatten teils sehr lange Anreisen von bis zu 1.400 Kilometer.

 

Kurios: Zu Beginn der Verfassungsprüfung war sich das veterinärmedizinische Gremium um Chef-Tierarzt Franck Messialle nicht einig, unter welchen Kriterien Voltigierpferde „fit to compete“ sind. Reihenweise mussten die Vierbeiner in zunächst in die Holding-Box, minutenlang wurde diskutiert. Im weiteren Verlauf einigte sich das Komitee dann offensichtlich auf andere Sichtungskriterien. Ergebnis: Alle 56 Pferde aus 17 Nationen wurden für die morgen beginnenden globalen Titelkämpfe akzeptiert.

 

Auch der 14-jährige Westfalen-Wallach Arkansas. Fidel und kerngesund trabte der Vierbeiner vom Team Neuss – welches Deutschland in der Königsdisziplin des Mannschaftswettbewerbs vertritt – am Zügel vor. Allerdings wurde er nicht von Trainerin und Longenführerin Jessica Schmitz vorgestellt, sondern von Kai Vorberg. Der zweifache Weltmeister aus Köln, der nach seinem Karriereende in Le Mans erstmals in Funktion des Co-Bundestrainers bei einer WM unterwegs ist, nahm der 31-jährigen Kollegin aus dem Rheinland den oftmals nervenaufreibenden Job ab. „Arkansas ist bei Verfassungsprüfungen nicht einfach. Kai hat ihn da aufgrund seiner Größe viel besser im Griff“, erläuterte Schmitz, die zum Pflichtauftakt der Gruppen am Freitag ab 10 Uhr selbstverständlich wieder selbst dirigiert.

 

Das Abschlusstraining auf dem Wettkampfzirkel in der neu errichteten riesigen Arena am gestrigen Nachmittag verlief nach Aussage der amtierenden Europameister sehr gut. Schmitz lobte nicht nur den optimalen Boden, sondern auch ihre Schützlinge: „Wir werden immer frischer. Die Energie kommt nach den Strapazen der Anfahrt langsam wieder. Wir sind voll im Plan.“ Das bestätigte Bundestrainerin Ulla Ramge auch für den Rest des fast 40-köpfigen deutschen Teams. Die offiziellen Wettkämpfe beginnen morgen mit den Pflichten der Herren (13 Uhr) und Damen (15 Uhr). Die finalen Kürumläufe aller vier Disziplinen steigen am Sonntag. Übertragen werden die achten Weltmeisterschaften der Voltigiergeschichte (ausgenommen Weltreiterspiele) im Übrigen live im Internet unter www.feitv.org.   FN/Daniel Kaiser

 

Junioren-EM in Pezinok

 

06.08.2012

Junioren-EM Pezinok/SVK: Gold für Deutschland

 

U18-Voltigierteam aus Neuss turnt erneut überragende Kür und sichert sich den Titel in der Slowakei

 

Pezinok (fn-press). Das deutsche Juniorteam hat bei den Europameisterschaften im slowakischen Pezinok die Goldmedaille im Teamwettbewerb gewonnen. Die Mannschaft von den Trainerinnen Antje Hill und Simone Lang-Wiegele siegte auf Remake mit einer Wertnote von 8,28 Punkten vor Österreich und der Schweiz. Der Einzelvoltigierer Thomas Brüsewitz (Garbsen) gewann Silber, ebenso wie Justin van Gerven und Gera-Marie Grün (Köln) im Pas-de-Deux. Bronze ging an Sophie Hofmann (Kemmenau) im Einzel-Damenwettbewerb.

 

Welch eine Leistung des RSV Neuss-Grimlinghausen im slowakischen Pferdesportzentrums Areál Zdravia Rozálka: Auch die zweite Kür gewannen die Schützlinge vom Neusser Nixhof in souveräner Manier. 8,915 Punkte erhielten die amtierenden Deutschen Meister für ihre Darbietung auf Remake an der Longe von Lang-Wiegele. Erneut eine Vorstellung der Kategorie „genial“. Fast fehlerfrei tanzten die jungen Damen und der Flensburger Johannes Kay – der das deutsche Team beim Championat verstärkte – über den Rücken ihres 14-jährigen Oldenburger Wallachs.

 

In der Kiss-and-Cry-Area wurde schließlich unter dem tosenden Applaus der rund 300 angereisten deutschen Fans das Ergebnis verkündet. Österreich, am Finaltag vor den Deutschen im Zirkel, hatte 7,943 Punkte in der Totalen. Neuss kam auf 8,28. Platz eins. Europameister! Der Jubel kannte keine Grenzen. Trainer, Aktive, Pferdepflegerin Corinna Weiß-Jander, Mannschafts-Tierarzt Augusto Fernandez, Bundestrainerin Ulla Ramge, Disziplintrainer Kai Vorberg und der Rest des knapp 20-köpfigen Betreuerteams fielen sich in die Arme.

 

„Es ist unglaublich, was unsere Voltigierer hier geleistet haben“, gab Hill im Anschluss zu Protokoll. Die 25-Jährige stand am Sonntag allerdings nach eigener Aussage recht entspannt am Zirkelrand. „Ich hatte die Gewissheit, dass wir es schaffen. Ich wusste, dass ich mich auf jeden Einzelnen verlassen kann“, erklärte sie. „Wir haben den Winter über sehr gut trainiert, haben alles tausende Male geübt und sind oftmals in schwierigen Situationen sehr hart gewesen“, ergänzte Lang-Wiegele. Jetzt zahle sich dieses schweißtreibende Engagement aber aus. „Es hat heute einfach alles gepasst“, kommentierte die 26-Jährige. Auch Bundestrainerin Ulla Ramge freute sich sichtlich über den kontinentalen Titel. „Auf Neuss ist eben Verlass“, sagte die 49-Jährige Warendorferin.

 

Weniger erfolgreich verlief das Projekt Titelverteidigung für Thomas Brüsewitz. Der Führende nach dem ersten Umlauf konnte am Finaltag auf Airbus an der Longe von Irina Lenkeit sowohl in der Pflicht als auch in der Kür nicht seine Bestleitung abrufen und musste sich seinem Verfolger, Ramin Simon Rahimi, geschlagen geben. Der 16-jährige Österreicher kam nach vier Durchgängen auf 7,995 Punkte, Brüsewitz auf 7,897. Dritter wurde Andrew McLachlan aus Großbritannien. Auf Rang fünf landete Florian Otten aus Bremen. Josef Hahner (Fulda) wurde Siebter.

 

Im Damenwettbewerb kam es zu einer kleinen Tragödie, allerdings nicht aus deutscher Sicht. Daniela Fritz, die nach dem ersten Umlauf mit großem Abstand in Front lag, hatte auf ihrem Pferd Caramel einige Probleme. Die Pflicht gewann sie trotz eines Wacklers im Element Stehen. In der Kür jedoch erschrak sich der zehnjährige Hannoveraner, vermutlich vor einem Geräusch aus dem Publikum. Fritz hatte große Mühe, ihr anspruchsvolles Programm auch nur annähernd abzurufen. 6,894 Punkte bedeuteten einen riesigen Absturz. Insgesamt kam die haushohe Favoritin immerhin noch auf 7,771 Punkte. Das bedeutete Platz zwei. Der österreichische Bundesreferent Manfred Rebel hatte trotzdem Grund zur Freude. Denn auch Anais Kristofics-Binder, die vom Sturz ihrer Landsfrau profitierte und sich hauchdünn auf Rang eins (7,786) vorschob, kommt aus der Alpenrepublik. Platz drei erturnte sich Sophie Hofmann. Die 16-Jährige zeigte sowohl in Pflicht als auch in der Kür tolle Umläufe auf Riverdance (Longe: Heide Pozepnia). Die weiteren deutschen Ergebnisse: Platz vier für Gianna Meier (Lippestadt/Wertnote: 7,463) auf Riva (Stefan Lotzmann) und Rang zwölf für Miriam Esch (Schwarzach) auf Lennox (Nina Eberhardt/7,042).

 

Im Doppelwettbewerb, der auf Juniorenebene erstmals als Europameisterschaft ausgeschrieben war, setzten sich die Briten Andrew McLachlan und Rebecca Norval durch. Das Gespann von Coach und Longenführer John Eccles zeigte im Durchschnitt beider Umläufe die beste Darbietung und kassierte 8,003 Punkte. Den zweiten Umlauf gewinnen konnten allerdings Gera-Marie Grün und Justin van Gerven von der Jugendreitergruppe Köln. Das Duo überzeugte auf Weltonie RS von der Wintermühle und erhielt mit 8,229 Zählern das höchste Ergebnis aller Teilnehmer beider Umläufe. Belohnt wurde das mit der Silbermedaille (total: 7,799). Rang drei ging an die Österreicherinnen Vanessa Hutter und Katharina Wegscheider. Das zweite deutsche Gespann, Josef Hahner und Sophie Hofmann, patze auf Leo (Longe: Julia Zöllner) am Ende der Kür und musste sich mit Platz sieben (6,55) zufrieden geben. FN/Daniel Kaiser

 

03.08.2012

Junioren-EM Pezinok/SVK: Brüsewitz geht in Führung

 

Voltigieren: Damen- und Mannschaftswettbewerb bislang in Österreichischer Hand



Pezinok (fn-press). Bei den Junioren-Europameisterschaften im slowakischen Pezinok liegen die deutschen Teilnehmer nach dem Pflichtauftakt in allen Wettbewerben in aussichtsreichen Positionen. In Führung gegangen ist der amtierende U18-Europameister Thomas Brüsewitz (Garbsen) bei den Herren. Das Team Neuss-Grimlinghausen rangiert auf Rang zwei, Sophie Hofmann (Kemmenau) bei den Damen auf Platz drei.

 

Bundestrainerin Ulla Ramge sprach von einem „gelungenen Start“. Fünf der sechs deutschen Einzelvoltigierer konnten im Pflichtwettbewerb zum Auftakt der kontinentalen Titelkämpfe ihre Jahresbestleitung abrufen. Allen voran Thomas Brüsewitz. Der 18-jährige Titelverteidiger verdeutlichte seinen Anspruch auf das erneute Gold mit einer fehlerfreien Darbietung im ersten Umlauf auf Airbus (Longe: Irina Lenkeit). Mit 7,648 Punkten verbucht er allerdings nur einen geringen Vorsprung vor dem Österreicher Ramin Simon Rahimi (7,591). Der Slowake Adam Lukác folgt mit größerer Distanz (7,194). Auf Rang vier liegt EM-Debütant Josef Hahner (6,915) aus Fulda, der auf Leo (Julia Zöllner) eine gelungene Championats-Premiere auf das Sandgemisch des Pferdesportzentrums Areál Zdravia Rozálka zauberte. Ebenfalls aussichtsreich: Florian Otten aus Bremen mit Lennox und Nina Eberhardt an der Longe. Der 18-jährige EM-Neuling kann mit dem zwischenzeitlichen sechsten Rang (6,681) ebenfalls zufrieden sein.

 

Auch bei den Damen gab es aus deutscher Sicht erfreuliche Ergebnisse: Sophie Hofmann vom PSV Bad Ems rangiert mit Riverdance (Longe: Heide Pozepnia) in der Zwischenwertung auf dem dritten Podestplatz (7,421). Die führende Österreicherin Daniela Fritz liegt dabei mit großem Abstand auf Platz eine (8,055). Ihre Lands- und Namenskollegin Daniela Slomka hingegen ist mit 7,437 Punkten nur hauchdünn vor der Deutschen. Gianna Meier (Lippestadt) folgt mit 7,337 Punkten auf Platz fünf und kann sich ebenfalls noch Hoffnungen auf eine der vordersten Ränge machen. Abgeschlagen hingegen liegt Miriam Esch. Die 16-jährige Schwarzacherin, die im Vorfeld zurecht als Favoritin auf eine Medaille gehandelt wurde, kam nach dem Umstieg auf Lennox (Erstpferd Carlos hatte die Verfassungsprüfung nicht passiert) nicht in die erhoffte Harmonie mit dem Galoppsprung. Der siebenjährige Hannoveraner zeigte sich dabei sehr nervös, was das Zusammenspiel zusätzlich erschwerte.

 

Sehr harmonisch hingegen war der Auftritt des deutschen Juniorteams vom RSV Neuss-Grimlinghausen. Die Rheinländer lieferten auf Remake – dirigiert von Simone Lang-Wiegele an der Longe – ihre Jahresbestleistung ab und kassierten dafür 7,02 Punkte. Bundestrainerin Ulla Ramge sprach im Anschluss von „gewohnter Neusser Wertarbeit“. Für die Führung reichte es aber nicht. Die nimmt nach dem ersten von drei Umläufen die Konkurrenz aus Österreich ein. Der Club 43 kam auf Dionysos (Longe: Karen Asmera) auf 7,31 Punkte. Auch wenn Ramge bereits mit Rang eins in dieser Runde gerechnet hatte, ist das Trainergespann zuversichtlich, die ausgelobte „Mission Gold“ noch zu erfüllen. Immerhin liegt Neuss in Schlagdistanz. Zwei Küren folgen. Eine am Samstag gegen 16 Uhr. Eine weitere zum Finale am Sonntag gegen 12.30 Uhr. Johannes Kay aus Flensburg, der die RSV-Pferdeakrobaten beim U18-Championat in Pezinok verstärkt, bringt seine Zuversicht auf den Punkt: „Wir sind sehr stark in der Kür. Das müsste machbar sein." FN/Daniel Kaiser

 

Info: Der Wettbewerb des Doppel-Voltigierens startet am Samstag um 15.20 Uhr in den ersten Durchgang.

01.08.2012

Junioren-EM in Pezinok/SVK: Holpriger Start für Deutsches Voltigierteam



Acht von neun Pferden bestehen Verfassungsprüfung im slowakischen Pferdezentrum / Carlos fällt durch

Pezinok (fn-press). Suboptimaler Start für das deutsche Voltigierteam im slowakischen Pezinok. Acht von neun Pferden passierten den Vet-Check. Airbus, Lennox, Leo, Paul Le Fort, Remake, Riva, Riverdance und Weltoni RS von der Wintermühle sind startberechtigt. Carlos, der 15-jährige Hessen-Wallach von Miriam Esch (Schwarzach), wurde für die anstehenden Junioren-Europameisterschaften hingegen nicht akzeptiert.

Gleich sechs von 60 Pferden wurden zum Auftakt der kontinentalen U18-Meisterschaften von FEI-Tierarzt Michal Holly (SVK) von der Starterliste gestrichen. Neben einem finnischen, einem ungarischen, einem italienischen und zwei slowakischen Vierbeinern traf es dabei auch Carlos. Der Schimmel vom Landesverband Bayern musste zunächst in die Holding Box, wurde aber auch im zweiten Anlauf nicht für die Teilnahme am Wettbewerb im Areál Zdravia Rozálka zugelassen. Longenführerin Annette Müller-Kaler und Turnerin Miriam Esch, die nach ihren Siegen in dieser Saison beim Preis der Besten in Münchehofe und dem CVI in Krumke/Sachsen-Anhalt zu den favorisierten Medaillen-Kandidaten zählen, waren enttäuscht. Noch am Morgen war Carlos fit und frisch vorgetrabt, berichtete Mannschaftstierarzt Dr. Augusto Fernandes (Warendorf). In der Prüfung jedoch war er nicht taktrein. „Die Entscheidung ist nachvollziehbar. Er hat sich hier nicht gut präsentiert“, kommentierte Bundestrainerin Ulla Ramge (Warendorf). „Schade, aber so ist das eben im Sport“, sagte Müller-Kaler, die sich im Anschluss an die Verfassungsprüfung ein Frusteis gönnte. Die 57-Jährige blickt auf eine langjährige Championatserfahrung zurück, konnte Barbara Strobel bereits 1993 zum Weltmeistertitel führen.

Auch wenn die Enttäuschung im ersten Moment groß war, blickt das deutsche Team in der Personalie Esch positiv in Richtung Wochenende. Die 16-Jährige testete bereits am heutigen Mittwoch das deutsche Reserve-Pferd Paul Le Fort aus Neuss. Am morgigen wettkampffreien Donnerstag wird sie zwei weitere Vierbeiner aus dem eigenen Lager ausprobieren. Im Anschluss fällt die Entscheidung. Aussichtslos ist die Lage im Norden der slowakischen Hauptstadt Bratislava also nicht. Disziplintrainer Kai Vorberg appellierte an die gesamte Mannschaft, Miriam mit positiven Energien zu unterstützen. „Wir werden eine gute Lösung finden“, versprach der Doppel-Weltmeister, der das Championatsteam der Bundesrepublik erstmals in Trainerfunktion begleitet.

Die ersten Vor-Ort-Trainingseinheiten der weiteren deutschen Starter verliefen ebenfalls positiv. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Antje Hill, gemeinsam mit Simone Wiegele Übungsleiterin des RSV Neuss-Grimlinghausen. Die Rheinländer starten für Deutschland im Mannschaftswettbewerb. Vier Championate hat das Trainer-Duo schon hinter sich, eroberte die internationalen Voltigier-Zirkel in Aachen (2006), Bökeberg (Schweden/2009), Kentucky (USA/2010) und Le Mans (Frankreich/2011). Nun vertreten sie bei den Junioren-Europameisterschaften erstmals in der Funktion als Trainerinnen ihr Land. Ein Perspektivenwechsel, der für die jungen Damen bereits im ersten Jahr nach eigener Aussage "unerwartet erfolgreich" verläuft und nach Vorstellung von Bundestrainerin Ulla Ramge am Wochenende mit Edelmetall gekrönt werden soll. Die Zielvorgabe ist eindeutig: Ramges Mission lautet Gold.

Bei der Generalprobe am vergangenen Wochenende bei den Westfälischen Meisterschaften in Münster haderten Hill und Wiegele nur noch mit Kleinigkeiten. „Wenn sie sich konzentrieren, dann läuft das“, sagt Hill. Die 25-jährige Psychologierstudentin, die das Geschehen vom Zirkelrand aus beobachten muss („es ist furchtbar, nichts beeinflussen zu können“), drückt ihren Schützlingen, Kollegin Wiegele und dem 14-jährigen Oldenburger Wallach Remake kräftig die Daumen.

Die Wettbewerbe in Pezinok starten am Freitag mit dem Pflichtumläufen der Herren (8.30 Uhr) und Damen (10.20 Uhr). Die Teams gehen ab 13.30 Uhr ins Rennen. Das Finale steigt am Sonntag. Ausgelobtes Motto des deutschen Teams: „Let’s rock Pezinok.“ FN/Daniel Kaiser

 

Deutsche Meisterschaft der Senioren in Alsfeld

DM Voltigieren: Doppelte Überraschung und Serien-Rekord in Alsfeld

 

Christine Kuhirt und Jannik Heiland holen Titel / Neuss wird zum 7. Mal hintereinander

Meister

 

Alsfeld (fn-press). Doppelte Überraschung bei den 50. Deutschen Meisterschaften im Voltigieren in Alsfeld/Hessen: Mit Jannik Heiland (Seevetal) und Christine Kuhirt (Bochum) haben sich zwei Teilnehmer die Titel in der Einzelkonkurrenz gesichert, die nicht für die Weltmeisterschaften in Le Mans (15. – 19. August) qualifiziert sind. Weniger unerwartet ist der Sieg im Teamwettbewerb. Den sicherte sich zum siebten Mal in Folge der RSV Neuss-Grimlinghausen (Rheinland) – das ist neuer deutscher Rekord. Die zweite Kür gewann der VV Ingelsberg (Bayern).

 

Er war acht Monate in Australien, scheiterte anschließend knapp an der Championatsqualifikation und voltigierte nun zum unerwarteten Titel. Jannik Heiland präsentierte auf Dance of Gold (Longe: Silke Gedien) seinen ganz persönlichen „Goldtanz“. Mit 8,476 Punkten auf seine abschließenden Kür rettete der 19-Jährige seinen verbliebenen Vorsprung aus dem Pflichtdurchgang und verbuchte in der Endabrechnung 46 Hundertstel Punkte mehr als sein ärgster Verfolger, Erik Oese aus Radebeul. Heiland kam auf 8,158 Zähler, Oese auf 8,112. „Dance of Gold und Jannik sind einfach ein tolles Team“, kommentierte Bundestrainerin Ulla Ramge. Allerdings steht Heiland der zehnjährige Hannoveraner für die Weltmeisterschaften nicht zur Verfügung, was auch die Nationaltrainerin sehr bedauerte. Auf einem anderen Pferd hatte er die geforderten Leistungen nicht bringen können. Oese verfehlte die Titelverteidigung auf Calvador (Andreas Bäßler) mit 8,112 Punkten nur knapp. Er zeigte nach einem mittelmäßigen Pflichtauftakt vor allem in der abschließenden Kür – die er mit 8,563 Punkten gewann – eine souveräne Leistung. „Ich fühle mich auf Calvador einfach wohl“, sagte der 24-jährige Lehramtsstudent. Die Arbeitsgruppe Spitzensport des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) nominierte den Lehramtsstudenten aus diesem Grund nun doch mit dem zwölfjährigen Sächsischen Reitpferd. „Erik und Calvador sind einfach das harmonischere Team“, sagte Ramge, die zwischenzeitlich mit einem Start auf Sir Bernhard RS von der Wintermühle – dem Pferd von Weltmeister Kai Vorberg – spekuliert hatte. Doch auf dem Schimmel – Pferd des Jahres 2010 – war der Sachse beim CVI in Krumke und beim CHIO in Aachen nicht so gut zurecht gekommen wie auf Calvador. Rang drei in Alsfeld sicherte sich Torben Jacobs. Der 20-Jährige voltigierte auf „Shootingstar“ Radix (Alexandra Knauf) und kam im Endergebnis auf 7,773 Punkte. Vorjahres-Vizemeister Viktor Brüsewitz, der nach der Pflicht nur auf Rang zehn gelegen hatte, startete nach verpatztem Auftakt (Rang zehn) in der Hessenhalle eine gelungene Aufholjagd und landete mit Rockard H (Silke Gedien) auf Platz vier (7,449).

 

Auch bei den Damen gab es in diesem Jahr eine Überraschungssiegerin. Denn mit dem Titel anno 2012 hatten weder Fachpublikum, Bundestrainerin noch Christine Kuhirt selbst gerechnet. Die 23-Jährige Ex-Rheinländerin startete in diesem Jahr auf dem 17-jährigen Rheinländer Fuzzy für den Landesverband Westfalen und sicherte sich mit 8,022 Punkten den Sieg. „Damit hätte ich nie gerechnet“, kommentierte die Sportwissenschaftlerin. Im Jahr 2007 war sie mit der JRG Köln knapp am Mannschafttitel gescheitert. „Eigentlich hatte ich den Traum, einmal Deutsche Meisterin zu sein, schon abgeschrieben“, berichtete sie. Besonders überraschend kam der Triumph, weil auch Kuhirt nicht für die WM in Le Mans qualifiziert ist. Auf die Longlist hatte sie es geschafft, doch beim entscheidenden Sichtungs-CVI in Krumke/Sachsen-Anhalt war ihr Pferd Fuzzy nicht durch die Verfassungsprüfung gekommen. Auch Rang zwei und drei gingen bei den diesjährigen Titelkämpfen an Longlist-Kandidatinnen, die das Ticket nach Frankreich nicht lösen konnten. Platz zwei sicherte sich Jennifer Braun (Regensburg) auf Willow (Longe: Verena Rosenkranz) mit 7,954 Punkten. Rang drei ging an Theresa-Sophie Bresch (Tübingen) auf Cyrano (Doris Marquart). Sarah Kay (Sörup/7,907) landete auf Rang vier, gefolgt von Susanne Schmidt (München/7,841), Kristina Boe (Hamburg/7,811), Corinna Knauf (Köln/7,65) und Regina Burgmayr (Kastenseeon/7,609).

 

Im Teamwettbewerb kam es zu einem historischen Erfolg für den RSV Neuss-Grimlinghausen. Die Mannschaft um Trainerin und Longenführerin Jessica Schmitz gewann zum siebten Mal in Folge den nationalen Titel (2006 bis 2012). Damit sind die Rheinländer in dieser Statistik nun einsamer Spitzenreiter. Bislang teilte sich die Mannschaft den Rekord mit einer Voltigiergruppe aus Stuttgart, die zwischen 1973 und 1978 alles abgeräumt hatte, was es auf nationaler Ebene zu gewinnen gibt. Insgesamt kam Neuss – angetreten auf Erfolgspferd Arkansas – auf 8,287 Punkte, über sechs Zehntel mehr als der VV Ingelsberg (7,659). Die Bayern um Voltigiermeister Alexander Hartl sicherten sich auf Adlon allerdings den Sieg im zweiten Kürdurchgang (8,583), vor Neuss (8,576) und dem RVV Schenkenberg (Sachsen/8,076). Der dritte Rang in der Meisterschaftswertung ging an Pegasus VRV Mühlacker (Gesamt: 7,461/2. Kür: 7,660). Die Baden-Württemberger voltigierten auf Campina, longiert von Karin Kiontke. Rang vier ging an Schenkenberg, gefolgt vom RV Krumke (Sachsen-Anhalt) und der JRG Köln (Rheinland). FN/Daniel Kaiser

DM Voltigieren Alsfeld: Doppelsieg für Theresa-Sophie Bresch

 

Baden-Württembergerin siegt in Technikprogramm und Pas-de-Deux-Wettbewerb / Neuss setzt Erfolgsserie fort

 

Alsfeld (fn-press). Am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaften in Alsfeld feierte Theresa-Sophie Bresch (Tübingen) einen Doppelsieg. Die 20-Jährige vom PSV Roseck Unterjesingen (LV Baden-Württemberg) sicherte sich den dritten Umlauf der Einzel-Damen (Technikprogramm). Zudem gewann sie mit ihrem Partner Daniel Rein das Finale und damit den Wettbewerb des Doppelvoltigierens. Bei den Herren siegte Erik Oese (Radebeul), bei den Teams gewann der RSV Neuss-Grimlinghausen den ersten Kür-Durchgang.

 

Die erste Entscheidung bei den 50. Deutschen Meisterschaften in Alsfeld ist gefallen. Theresa-Sophie Bresch und Daniel Rein gewannen in der Hessenhalle im Pas-de-Deux-Wettbewerb auf Cyrano (Longe: Doris Marquart) beide Durchgänge souverän und verbuchte im Endergebnis 8,403 Zähler. Deutsche Meister dürfen sich die Baden-Württemberger aber nicht nennen, denn der Wettbewerb hat noch immer den Status eines Bundeswettkampfs. Ergo sind Bresch und Rein „Bundessieger“. Für Bundestrainerin Ramge ist nun jedoch „die Zeit reif“ für eine reguläre DM. „Der Wettkampf ist mittlerweile sehr anspruchsvoll und die Teilnehmer sind auch von der Anzahl der Landesverbände her gut gestreut, die Qualität ist enorm gestiegen“, stellte die 49-Jährige fest. Die Nationaltrainerin war mit den gezeigten Leistungen zufrieden. Vor allem mit den überragenden Darbietungen der Sieger. Zwei Wochen zuvor wurde das Duo für die Weltmeisterschaften in Le Mans nominiert, obwohl es bis dato noch keine championatstaugliche Leistung abgeliefert hatte. Die gelungene WM-Quali setzte anscheinend neue Kräfte und Motivation frei. Mit aufgepeppter Musik ließ die amtierende Europameisterin mit ihrem Partner der Konkurrenz keine Chance. Mit neun Zehntel Punkten Abstand landeten Sina-Sophie Ostermeyer und Viktor Brüsewitz (LV Hannover) auf Gustav (LF: Sieglinde Butterbrodt) auf Rang zwei, gefolgt von Johanna Schumann und Martina Köhler (Schleswig-Holstein) auf Freaky Francis (Marie-Sywen Arlt). „Ich habe geahnt, dass Theresa und Daniel wieder zu alter Form finden“, kommentierte Ramge und blickt zuversichtlich in Richtung WM (15. – 19. August).

Als Einzelstarterin hatte sich Bresch für die WM zwar nicht qualifizieren können, glänzte aber drei Wochen vor dem Championat bei den nationalen Titelkämpfen mit der besten Tagesleistung von 7,538 Punkten, ebenfalls auf Cyrano und mit Doris Marquardt an der Longe. Kristina Boe (Hamburg) landete auf Don de la Mar (LF: Winnie Schlüter) auf Platz zwei (7,528). Rang drei sicherte sich Regina Burgmayr (Kastenseeon) auf Lazio (Alexander Hartl) mit 7,483 Punkten. Es folgten: Christine Kuhirt (Westfalen), Jennifer Braun und Susanne Schmidt (beide Bayern).

 

Bei den Herren dominierte der amtierende Deutsche Meister Erik Oese auf Calvador (Andreas Bäßler) mit 7,969 Punkten. Auf Rang zwei folgte Jannik Heiland (Seevetal) auf Dance of Gold (Silke Gedien) mit 7,786 Zählern. Rang drei in der Tageswertung ging mit 7,47 Punkten an Torben Jacobs auf Radix (Alexandra Knauf), gefolgt von Viktor Brüsewitz (7,272).

 

Im Teamwettbewerb setzte der RSV Neuss-Grimlinghausen seine beeindruckende Siegesserie dieser Saison fort. Mit 8,986 Zählern triumphierten die Rheinländerinnen um Longenführerin und Trainerin Jessica Schmitz auf Arkansas mit überlegenem Vorsprung vor der Konkurrenz. Das Team VV Ingelsberg (Bayern) – angetreten auf Adlon und longiert von Voltigiermeister Alexander Hartl – folgte mit 8,433 Zählern. Rang drei ging an den VRV Pegasus Mühlacker (8,363) auf Campina (Karin Kiontke). Die 8er-Marke knacken konnte nur noch der RVV Schenkenberg (Sachsen). Das Team um Longenführer Peter Wagner verbuchte auf Pferd Santaro 8,29 Punkte und holte nach dem elften Rang in der Pflicht einige Plätze auf.

 

Die Entscheidung bei den Gruppen fällt morgen ab 12 Uhr mit dem zweiten Kürdurchgang. Zuvor ermitteln die Einzelvoltigierer ab 8 Uhr (Damen) und 10.15 Uhr (Herren) ihre Deutschen Meister 2012 mit der abschließenden Kür. FN/Daniel Kaiser

DM Voltigieren Alsfeld: Neuss dominiert zum Auftakt

Sarah Kay und Jannik Heiland gehen in Führung / Bresch und Rein im Aufwärtstrend

Alsfeld (fn-press). Der RSV-Neuss-Grimlinghausen, Sarah Kay (Sörup), Jannik Heiland (Seevetal) sowie das Duo Theresa-Sophie Bresch und Daniel Rein liegen nach dem ersten Wettkampftag der 50. Deutschen Meisterschaften im Voltigieren in Alsfeld in Führung.

Auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften in Le Mans (15. – 19. August) machen die Voltigiererinnen vom RSV Neuss-Grimlinghausen bei den Deutschen Meisterschaften in Alsfeld dort weiter, wo sie beim CHIO in Aachen aufgehört haben. Mit einer Wertnote von 7,547 und überragendem Vorsprung von neun Zehnteln auf die Konkurrenz sicherte sich das Team aus dem Rheinland auf Arkansas in der Hessenhalle den Sieg im Pflichtumlauf. Auf den Rängen zwei und drei folgen die Mannschaften Pegasus VRV Mühlacker/Baden-Württemberg (6,636) und RuFV Filsum und Umgebung/Weser-Ems (6,586). „Tolle Leistung“, kommentierte Bundestrainerin Ulla Ramge die Leitung ihrer aktuellen Vorzeigemannschaft und blickt nun noch zuversichtlicher auf die Welttitelkämpfe. Auch im Neusser Lager selbst herrschte allgemeine Zufriedenheit. Dabei zeigte sich Vierbeiner Arkansas – im der lokalen Sportpresse soeben zum Sportler des Monats Juni gewählt – eigentlich gar nicht so souverän wie bei den vergangenen Auftritten.

„Der Boden war sehr schwierig“, beschrieb Trainerin Jessica Schmitz die Wettkampfbedingungen, mit der auch der 14-jährige Westfale zu kämpfen hatte. Die Tücken des hessischen Sandgemischs: Auf einer Seite des Zirkels war der Untergrund recht weich und tief. Eine ungleiches Verhältnis, mit dem alle Pferde und Voltigierer am Auftakttag der 50. nationalen Titelkämpfe gleichermaßen und sichtlich ihre Probleme hatten. Im direkten Vergleich lösten die Rheinländerinnen die Aufgabe einmal mehr am besten. „Ich bin stolz, dass wir uns von solchen Widrigkeiten nicht aus dem Konzept bringen lassen“, sagte Schmitz, die mit ihrer Mannschaft nun vor der erneuten Titelverteidigung steht.

Pech hingegen hatte der amtierende deutsche Vizemeister vom VV Ingelsberg. Adlon, das Pferd der Bayern, kam mit den widrigen Bedingungen ebenfalls nicht zurecht und erschwerte seinen Turnerinnen die Elemente durch eine unregelmäßige Galoppade. Die Mannschaft von Alexander Hartl rangiert vor den beiden abschließenden Kür-Durchgängen mit 6,385 Punkten nur auf Platz sieben. Die drittplatzierte Mannschaft aus dem vergangenen Jahr, die Voltigierer aus Mainz-Laubenheim, mussten ihren Start komplett absagen, da ihr Pferd Elevation nach einer Koppelverletzung nicht rechtzeitig wieder fit geworden war.

Bei den Damen führt die amtierende Deutsche Meisterin Sarah Kay aus Sörup. Die amtierende Vize-Europameisterin startete erstmals auf Calvador und kam mit dem zwölfjährigen sächsischen Reitpferd augenscheinlich gut zurecht. Schwierige Übungskombinationen, die sie beim CHIO in Aachen aus dem Programm gestrichen hatte, turnte sie in Alsfeld – longiert von Andreas Bäßler – in gewohnt souveräner Manier. Kay verbucht nach Pflicht und Kür 8,066 Punkte. Ebenso wie Christine Kuhirt, die aufgrund der etwas schwächeren Pflichtleistung auf Platz zwei rangiert. Die 23-Jährige vom Landesverband Westfalen überzeugte auf Fuzzy (Longe: Stefan Lotzmann) vor allem mit ihrem Kürprogramm. Auf Rang drei folgt nach zwei von vier Umläufen Jennifer Braun aus Regensburg. Die 19-Jährige, vorgestellt auf Willow an der Longe von Verena Rosenkranz, hatte die WM-Nominierung kürzlich verpasst. Ebenso wie Kuhirt, deren Pferd Fuzzy die Verfassungsprüfung beim Sichtungs-CVI in Krumke/Sachsen-Anhalt nicht passiert hatte und die Championatsträume begrub. Auf den weiteren Rängen in Alsfeld folgen aktuell Susanne Schmidt, Regina Burgmayr (beide Ingelsberg), Corinna Knauf (Köln), Theresa-Sophie Bresch (Tübingen) und Kristina Boe (Hamburg).

Auch das Zwischenergebnis der Herren glänzt mit Überraschungen. In Führung liegt Jannik Heiland vom Landesverband Hannover. Auf Dance of Gold (Longe: Silke Gedien) erturnte der 19-Jährige 8,184 Punkte und setzte sich damit vor alle Championatsteilnehmer. „Ein tolles Gespann“, sagte Bundestrainerin Ulla Ramge. Für eine WM-Nominierung kam das Trio allerdings nicht in Frage, da Heiland der zehnjährige Hannoveraner für den Zeitraum der Welttitelkämpfe nicht zur Verfügung steht. Auf Rang zwei folgt der amtierende Deutsche Meister Erik Oese (7,957), der sich nach leichtem Pflichtrückstand mit seiner Kür zum Thema Gollum auf Calvador (Longe: Andreas Bäßler) dicht an Heiland heranschob. Auf Platz drei rangiert Torben Jacobs. Der Kölner erturnte sich auf Radix (Alexandra Knauf) 7,582 Punkte. Viktor Brüsewitz, der dritte deutsche Le-Mans-Vertreter, patzte auf seinem Pferd Rockard H (Silke Gedien) in der Pflicht. Damit rangiert der Sportsoldat aktuell nur auf Rang zehn.

Im letzten Test vor den Weltmeisterschaften kommt Theresa-Sophie Bresch auch in ihrer Pas-de-Deux-Rolle wieder in Fahrt. Die amtierende Europameisterin im Doppelvoltigieren hatte im bisherigen Verlauf der Saison Probleme, mit ihrem alten (und zugleich neuen) Partner Daniel Rein die nötige Harmonie zu finden. Der 25-Jährige hatte sich im vergangenen Jahr verletzt und war für die EM in Le Mans ausgefallen, weshalb Bresch mit Torben Jacobs angetreten war und überraschend den Titel gewonnen hatte. Der erneute Wechsel brachte einige Probleme mit sich. Während sich Bresch im Laufe des Zeit deutlich steigern konnte, fiel der Zahnmedizinstudent verletzungsbedingt hinter sein altes Leitungsniveau zurück. Bundestrainerin Ulla Ramge und die Arbeitsgruppe Spitzensport des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) nominierten das Duo trotz verpatztem CHIO-Auftritt für die erste WM in dieser Disziplin in Le Mans. Das Gremium bewies damit offensichtlich das nötige Fingerspitzengefühl. Denn kurz vor dem Saisonhöhepunkt scheinen die Baden-Württemberger auf Cyrano – longiert von Doris Marquart – wieder in überragender Championatsform. Mit 8,507 Punkten führen Bresch/Rein mit deutlichem Abstand vor Sina-Sophie Ostermeyer und Viktor Brüsewitz (7,720), die auf Gustav (Longe: Sieglinde Butterbrodt) in den Alsfelder Zirkel einliefen.

Das Pas-de-Deux-Finale (2. Kür) steigt am Samstag um 17 Uhr. Zuvor zeigen die Teams ab 9.15 Uhr ihre erste Kür. Das Technikprogramm der Einzelvoltigierer beginnt um 13.20 Uhr (Herren) bzw. 14.30 Uhr (Damen). FN/Daniel Kaiser

CVIJ** Budapest

CVIJ** Budapest: Bad Friedrichshall gewinnt Mannschaftswettbewerb

 

Baden-Württemberger dominieren an der Donau / Jenny Spillmann auf Rang sechs

 

Budapest. Das Juniorteam Bad Friedrichshall hat das CVIJ** in Budapest gewonnen. Die Mannschaft um Longenführerin Hannelore Leiser setzte sich unter tropischen Klimaverhältnissen um die 40 Grad in der Hauptstadt Ungarns mit 6,919 Punkten im Wettbewerb der Juniorteams klar durch.

 

Auf ihrem 13-jährigen Holsteiner waren die Baden-Württemberger in der Stadt an der Donau eine Klasse für sich. Sowohl in der Pflicht (6,573) als auch den beiden Kürumläufen (6,779/7,611) dominierten die jungen Damen den internationalen Wettbewerb und verwiesen das Team TJ Slavia SOUP Sala aus der Slowakei (6,582) und Szárnyaló LSE+Lovasakadémia SC vom Gastgeberland Ungarn (6,551) auf die Plätze.

 

Im Wettbewerb der Einzel-Juniorinnen belegte Teammitglied Jenny Spillmann – ebenfalls auf Alondo im Zirkel unterwegs – zudem Rang sechs. Damit konnte sich die 16-Jährige, die im vergangenen Jahr bei den Junioren-Europameisterschaften im Mannschaftswettbewerb Gold gewann, im vom Österreicherinnen dominierten Feld im Vergleich zum CVIJ** in Stadl Paura/AUT vor fünf Wochen deutlich steigern. Im österreichischen Pferdesportzentrum landete Spillmann auf Platz 23. Diesmal reichte es mit 7,219 Zählern für die erste Seite der Ergebnislisten, wobei sie die Top-Fünf um lediglich einen Tausendstel Punkt verfehlte. Vor der Süddeutschen rangierten fünf Österreicherinnen und eine Ungarin. Siegreich war einmal mehr die Burgenländerin Daniela Fritz (7,819) auf Caramel.

 

„Es lief alles super. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, resümierte Spillmann. Mit der Mannschaft haben wir unerwartet gewonnen. Im Einzel konnte ich mich im Vergleich zu vorangegangenen Turnieren steigert“, so die Pferdeakrobatin. Der Verein aus dem Landkreis Heilbronn freute sich in Budapest noch über weitere Erfolge: Im seit diesem Jahr neu eingeführten Children-Einzelwettbewerb landeten Stefanie Hägele (6,585), Charlene Zweininger (6,501) und Kim Stahl (6,449) auf den Plätzen zwei, drei und vier. Alle drei waren mit Hannelore Leiser am Start und turnten auf Klinten. Daniel Kaiser

Voltigier Trophy Süd München

 

Pressemeldung

Voltigier Trophy Süd

Abschlussbericht 2012

 

Voltigier Trophy Süd 2012 endet mit Hattrick für Voltige Lütisburg

  

Wenn man im Sport gleich drei Volltreffer erzielt, spricht man von einem „Hattrick“. Und genau das ist den Voltigiererinnen des Schweizer Teams Voltige Lütisburg mit dem dritten Gesamtsieg der Voltigier Trophy Süd 2012 bravourös gelungen. Am Himmelfahrt-Wochenende endete die Kür-Tour für internationale Top-Teams mit dem Finale bei der Pferd International in München.

 

Wolfgang Renz, der Leonberger Trainer und Initiator der Voltigier Trophy Süd, erklärte sich mit dem dritten Trophy-Jahr vollauf zufrieden. Bei allen drei Stationen präsentierten die Aktiven Voltigiersport vom Feinsten mit durchweg sehenswerten Bildern. Zahlreiche Fans sorgten in den Turnierhallen für volle Tribünen und gute Stimmung: Bei den BadenClassics Anfang Februar im südbadischen Offenburg boten die Voltigierer das elegante Kontrastprogramm zum internationalen Springsport. Ende April präsentierten acht Trophy-Teams ihre Küren beim großen VTS-Schauabend, dem sportlichen Höhepunkt des zweitägigen Leonberger Voltigierturniers. Wie bereits in 2011 lieferte die Pferd International in München den hochkarätigen Rahmen für das Finale, zu dem auch die Zweiten der Weltreiterspiele 2010, Ingelsberg I, quasi im Heimspiel antraten.

 

Dass die Trophy auch dieses Jahr finanziell wieder in trockenen Tüchern liegt, ist zahlreichen Sponsoren zu verdanken. Viele von ihnen sind dem Projekt seit Beginn treu geblieben und schätzen die hohe Werbewirksamkeit, u. a. der professionellen Bandenwerbung am Prüfungszirkel und der aufwändigen Marketingaktivitäten rund um die Trophy-Veranstaltungen.

 

Dieses Jahr gab es nicht nur neue Trophy-Teilnehmer, sondern auch einige Überraschungen in sportlicher Hinsicht:

 

Das Team Salzburg/Freisaal (AUT), erstmals bei der VTS am Start, sicherte sich gleich zu Beginn in Offenburg einen überraschenden, jedoch verdienten Sieg vor Wildegg (AUT) und Lütisburg (SUI).

 

Das Team Masterhorse Leonberg von Tour-Initiator Wolfgang Renz verzichtete aufgrund einiger Umstellungen innerhalb der Gruppe auf die erste Station in Offenburg und griff erst zum Hausturnier in Leonberg in das Geschehen ein.

 

Das Team Pegasus Mühlacker, in den Vorjahren eher Schlusslicht im Trophy-Ranking, überzeugte bei allen drei Stationen mit richtig guten Leistungen und sehr sauber geturnten Küren. So konnte Mühlacker zum Abschluss verdientermaßen neben Lütisburg und Wildegg auf dem Gesamtsiegerpodest Aufstellung nehmen.

 

In München bereicherten zusätzlich Ingelsberg I und Voltige Club Harlekin (SUI) das Teilnehmerfeld. Beide hatten aber nur einen Trophy-Start zu verzeichnen und wurden in der Gesamtwertung gemäß Reglement nicht berücksichtigt.

 

Die Trophy-Favoriten von 2010 und 2011 Voltige Lütisburg konnten wider Erwarten bei keiner der drei Stationen einen Sieg erringen. Trotzdem lagen sie in der Gesamtwertung mit 3 Punkten in Führung und profitierten damit von dem für 2012 geänderten Reglement: Die Teams, die bei allen drei Stationen an den Start gingen, wurden mit 5 Zusatzpunkten für ihre „Trophy-Treue“ und ihren Aufwand belohnt. Dies kam nicht nur Voltige Lütisburg zugute, sondern auch Pegasus Mühlacker, die im Endklassement Rang 2 belegten. Da der RC Wildegg (Zweitplatzierte von Offenburg und Sieger von Leonberg) in München nicht am Start war wegen des zeitgleich stattfindenden CVI in Stadl Paura, ging der Trophy-Gesamtsieg erneut an Lütisburg. Wildegg wurde Dritter.

 

Dass die Volti-Trophy für Spitzensport auf Weltniveau steht, beweist die Tatsache, dass nach derzeitigem Stand der Nominierungen mindestens drei Trophy-Teilnehmer im Sommer bei der WM in Le Mans zu sehen sein werden: Voltige Lütisburg wird die Schweizer Flagge vertreten. Ecuries de la Cigogne tritt für den Gastgeber Frankreich an und auch für den derzeit sehr starken RC Wildegg standen zumindest in Leonberg die Chancen gut, Österreich in Le Mans vertreten zu dürfen. Lediglich für Ingelsberg I stand die Nominierungsentscheidung beim Trophy-Finale Mitte Mai noch aus.

 

Wie es mit der Voltigier Trophy Süd in 2013 weiter gehen wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Die Aktiven aus vier Nationen hoffen jedenfalls einstimmig auf die in Kürze zu erwartende Botschaft: Fortsetzung folgt!

 

 

 

Alle Infos rund um die Trophy gibt es auf www.voltigier-trophy-sued.de.

 

29. Mai 2012 / Kathrin Massé / masse@baden-classics.de / Tel. +49 (0)174 / 6596921

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